Über New York nach Bogota

21. August 2010 , Tobias

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New York, die Stadt der Gegensätze, des Schönen und des Häßlichen. Wir haben sie nach 5 Tagen hinter uns gelassen und sind voller Eindrücke weiter nach Bogota geflogen.

Fünf Tage reichen nicht, um New York zu verstehen und für sich zu erschließen. Aber sie reichen, um sich die Füße wund zu laufen und einen Film voller Bilder im Kopf zu haben, die ersteinmal verarbeitet werden müssen. Da war der Endzeitprediger auf dem Times Square, gleich neben dem Rekrutierungscontainer der U.S. Streitkräfte. Das spontane “God bless America” (Aufstehen, Hand auf die Brust und kollektives Die-Fahne-ansingen) bei einem Spiel der N.Y. Yankees gegen die Detroit Tigers. Feuerwehren die mit Quadratmetergroßen Stars&Stripes Flaggen im Fahrtwind unter Sirene zum nächsten Einsatz rasen. U-Bahnhöfe, so schrecklich heiß, dass man sich nach der schwülen Hitze auf Manhattans Straßen zurücksehnt. Und U-Bahnen, so kalt, dass man Gänsehaut bekommt. Die New Yorker scheinen Hunde zu lieben, so klein, dass sie auch in das noch so winzige Appartment passen. Und sie können rückwärts mit dem Auto einparken – erstaunlich!

Vieles hätte ich mir noch gerne angesehen, aber irgendwann geht es eben weiter. Mein ganz besonderer Höhepunkt war mit Abstand ein Helicopter Ride über dem Big Apple und der Sonnenuntergang auf dem Empire State Building. Dabei hatten wir uns unten im Regen ein Ticket gekauft und sind dann an endlosen aber leeren Absperrungen vorbei einmal durch das gesamte Gebäude gelaufen und hatten am Ende einfach Glück, dass wir die Sonne doch noch zu sehen bekamen. Ach so, die High-Line, ein Park auf einer ehemaligen Hochbahntrasse am Hudson River ist auch ein echter Tip!

Zu unserer Unterbringung kann ich nur sagen, dass Bed and Coffee (www.bedandcoffee.com) wirklich gut im East Village hinter einer roten Tür ohne Schild versteckt ist. Es war sehr einfach und bescheiden, mit kleinen Zimmern, die kaum größer als die Betten darin sind. Aber die Gegend um die 8. Straße ist hier sehr spannend. Vergleichbar mit der Schanze in Hamburg. Hier kann man es gut aushalten.

Gestern ging es weiter über Newark und Houston nach Bogota, wo uns Tony am Flughafen in Empfang genommen hat. Gemeinsam starten wir in seine Pilot-Reise von www.ishowyoucolombia.org.

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