Perfekte Kugelpanoramen auf 360Cities.net

Montag, 11. Oktober 2010 von Tobias
360cities

Nicht erst seit ich auf die Seite 360cities.net stieß bin ich fasziniert von sphärischen Panoramen. Jedoch habe ich bisher wohl noch keine vergleichbar gute Auswahl an technisch perfekten und fotografisch spannenden Kugelpanoramen gesehen.

Hier ist eine kleine Auswahl meiner Favouriten.

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As It Happens

Mittwoch, 22. September 2010 von Tobias

As It Happens from renan ozturk on Vimeo.

An alle, die mich für verrückt erklärten, weil ich 2-3kg Fotoausrüstung auf Trekkingtouren mitgenommen habe. Soeben bin ich über eine besonders sehenswerte Fundsache im Netz gestolpert. Renan Ozturk und Cory Richards, beide Bergsteiger und Filmemacher, sind im Januar 2010 nach Nepal geflogen, um in der Everest Region den Tawoche auf einer technisch anspruchsvollen neuen Route zu besteigen. Dabei hatten sie nicht nur ihre gesamte Kletterausrüstung im Gepäck, sondern auch eine ausgewachsene Foto- und Videoausrüstung, samt Steadycam, Kameraarm- und Schienen, zweier Laptops- und einem Satelitenmodem! Die Idee war, das Filmmaterial direkt vor Ort zu editieren und als Video zu veröffentlichen, um die Expedition so noch authentischer aussehen zu lassen. Ich kann mich erinnern, dass mir bereits in 4000m Höhe die Muße zum Fotografieren weggeblieben ist. Und die Jungs drehen auf 6500m Höhe einen Film, der wirklich allen Respekt verdient! Aber jetzt schaut mal selbst was dabei herausgekommen ist.

Abschied von Kolumbien

Samstag, 4. September 2010 von Tobias

Wir sind zurück im Kühlschränkchen, wie die in 2640m Höhe gelegene Hauptstadt Bogota bei den Kolumbianern gerne genannt wird. Hier begann die Reise vor zwei Wochen, die eine Ewigkeit zu überspannen scheinen.

Eine letzte Ajiaco Suppe (eine Art Kartoffelsuppe mit Hühnchen, Avocado, Mais und Reis) im Mama Lupe, ein letzter Cocktail im Sanalejo. Wir denken zurück an den großartigen Ausflug ins Andres Carne de Res, das uns schon am ersten Abend einen Vorgeschmack auf die hervorragende Küche und unvergeßliche Feierlaune der Kolumbianer gegeben hat. Ich hielt es nicht für möglich, dass die 8 Millionen Bogotaner jeden Sonntag ihre Hauptverkehrsstraße sperren, um dort Rad zu fahren und Sport zu treiben! (Und wir mit dem Rad natürlich mittendrin.) Ein Goldmuseum, das den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Die vielen Studenten. Der Blick vom Monserrate.

Aber auch: der Benzingeruch und Smog! Eine schier unendliche Buskette im täglichen Feierabendstau. Die hupenden und blinkenden Autos auf den Straßen. Ein abgerissener Bettler, der seine wenige Habe auf einer Holzpalette hinter sich herschleift. Der alte Mann, der im Eingang eines Geschäfts durch schrecklichen Karaoke-Gesang vergeblich Kunden anzulocken hofft.

Wir wollen nachsichtig sein mit dieser großen Stadt, die noch viel vor sich hat, in der die Straßen aufgerissen sind und Baustellen allerorts für ein noch größeres Verkehrschaos sorgen.

Wird uns das Taxi morgen früh finden, inmitten dieses Wirrwars von Einbahnstraßen und Baustellen? Wir werden sehen.

Cartagena

Freitag, 3. September 2010 von Tobias

Am Abend vor der tödlichen Schlacht schaut Don Blas de Lezo ein letztes Mal aufs Meer. 186 englische Kriegsschiffe mit 25000 Soldaten bilden eine bedrohliche Kulisse vor den Mauern von Cartagena. Wir schreiben das Jahr 1741. Die Englische Übermacht ist so siegessicher, dass Admiral Edward Vermont Münzen prägen ließ, die Don Blas de Lezo kniend vor ihm zeigen – geschlagen und um Gnade flehend. Die Spanische Obrigkeit hat ihm, dem Mediohombre, dem halben Mann, das Komando über die verbliebenen 3000 schlecht ausgerüsteten spanischen Soldaten übertragen. Frühere Kämpfe kosteten ihm bereits ein Auge, einen Arm und ein Bein. Es soll seine letzte große Schlacht werden, in deren Folge er auch sein zweites Bein und wenig später sein Leben verliert.

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