Zufällig las ich 2007 im Blog von Moose Peterson einen Artikel über das damals ganz neue di-GPS mini. Dabei handelt es sich um einen GPS-Empfänger für semi-professionelle Nikon Kameras, bei dem die Positionsinformationen direkt über die Kamera in den EXIF-Daten der Fotos gespeichert werden. Das di-GPS wird hierfür einfach auf den Blitzschuh geschoben und über ein spezielles Kabel mit der Kamera verbunden. Über das erfolgt dann auch die Stromversorgung. Wird mit initialisiertem GPS ein Foto aufgenommen, lassen sich Aufnahmeposition- und Höhe bereits bei der Bildvorschau auf dem Kameradisplay anzeigen. Der gute Moose hatte sein Spielzeug damals zum Vatertag geschenkt bekommen. Ich hingegen mußte noch bis Weihnachten warten, bis ich mir das Teil für happige 250 Euro (inkl. Zoll) direkt von Dawn Tech aus Honkong zukommen ließ. Dann konnte ich es aber bereits auf einer Neuseelandreise ausprobieren und hatte so viel Spaß damit! Ein leichtes GPS, das man immer dabei hat und bei dem kein Nachbearbeitungsprozess erforderlich ist, um die Bilddaten am Ende in die Fotos zu bekommen. Was hatte ich darauf gewartet!
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di-GPS mini 3L
Freitag, 5. März 2010Tiefenschärfe abmildern – weitere Beispiele
Freitag, 2. Oktober 2009Man muß sich natürlich im Klaren darüber sein, dass auch besonders spannende Effekte und Filter irgendwann abgenutzt erscheinen können. Sie beginnen dann zu langweilen, wenn sie nicht mit der notwendigen Sparsamkeit eingesetzt werden. Der Tiefenschärfe abmildern Filter macht hier keine Ausnahme. Auf der anderen Seite macht Übung nunmal den Meister und so ein vielfältiges Werkzeug will auch erst einmal richtig beherrscht werden. Deswegen habe ich noch ein paar weitere Beispielfotos erstellt, die ich euch hier vorstellen möchte.
Bei den Reitern in der Mongolischen Steppe kommt das Gefühl auf, man hat eine Makroaufnahme vor sich liegen. Das verwirrt ein wenig, bringt aber Spannung ins Bild.
Tiefenschärfe abmildern in Photoshop
Dienstag, 29. September 2009
Man kennt das ja, je kompakter die Kamera und der Bildsensor, umso größer fällt selbst bei offener Blende die Tiefenschärfe im Bild aus. Ergebnis sind Fotos, deren Vorder- und Hintergrund scharf abgebildet sind. Das kann erwünscht sein. Oft ist es das aber auch nicht. Zum Beispiel, wenn der Hintergrund eher störend wirkt und von den Hauptobjekten im Bild ablenkt.
In Photoshop gibt es glücklicherweise einen mächtigen Filter, mit dem man nachträglich über die Bildbearbeitung die Tiefenschärfe manipulieren und sogar die Schärfenebene im Bild steuern kann. Um den “Tiefenscharfe abmildern” Filter sinnvoll einzusetzen, ist allerdings noch ein wenig Handarbeit erforderlich. Denn was noch fehlt, ist die Tiefeninformation der Objekte, die im Bild zu sehen sind. Wie man diese Information dem Bild hinzufügt und den Filter richtig einsetzt, das möchte ich an dem Beispiel dieses Fotos zeigen.
Lightroom Tips
Sonntag, 27. September 2009Wer sich in meinen Galerien umgeschaut hat, dem sind sicher ein paar Fotos aufgefallen, die ganz offensichtlich nachbearbeitet worden sind. Meine grundsätzliche Haltung zur Bildbearbeitung ist: Erlaubt ist alles, was gefällt und die gewünschte Bildwirkung verstärkt. Denn bereits bei der Aufnahme muß der Fotograf so viele Entscheidungen und Einstellungen vornehmen, dass das gleiche Motiv völlig unterschiedlich in Szene gesetzt werden kann. Und das noch ganz ohne Photoshop! Die gezielte Nachbearbeitung des Fotos in der digitalen Dunkelkammer ist meiner Meinung nach nur die konsequente Fortsetzung des Aufnahmeprozesses. Realität ist subjektiv, könnte man auch sagen. Wie auch immer.
Also laßt uns doch mal ein Foto aus der Kiste ziehen und nachvollziehen, was da wie verändert wurde. Nehmen wir zum Beispiel ein Bild aus der Berliner Höhenweg Reihe. Unten ist eine vorher-/nachher Gegenüberstellung zu sehen.