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	<title>tobiasschmidt.de &#187; Fototechnik</title>
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	<description>Fotografien</description>
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		<title>Mit Eye-fi Bilder direkt von der Kamera auf das iPad schicken</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 21:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Eye-fi]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
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		<category><![CDATA[WLAN]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der großen Vorteile der Digitalfotografie ist zweifellos die sofortige Verfügbarkeit der Fotos und die unmittelbare Kontrolle der Bildwirkung und der Aufnahmequalität. Obwohl die Kameradisplays immer größer und höher auflösender werden, blicken wir baubedingt immernoch auf winzige Bildschirmchen. Wie schön wäre es, wenn Fotos schon bei der Aufnahme auf einem wirklich großen, scharfen und hellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der großen Vorteile der Digitalfotografie ist zweifellos die sofortige Verfügbarkeit der Fotos und die unmittelbare Kontrolle der Bildwirkung und der Aufnahmequalität. Obwohl die Kameradisplays immer größer und höher auflösender werden, blicken wir baubedingt immernoch auf winzige Bildschirmchen. Wie schön wäre es, wenn Fotos schon bei der Aufnahme auf einem wirklich großen, scharfen und hellen Display zur Verfügung stehen würden? Zum Beispiel dem Display eines iPads? Und wäre ein Foto ersteinmal dort, so könnte man es über die UMTS Verbindung direkt im Internet veröffentlichen, in die Dropbox verschieben und mit Freunden oder Kunden austauschen. Das hört sich alles kompliziert an, ist es aber gar nicht.</p>
<p><span id="more-1172"></span>Alles was man braucht ist &#8211; neben einer Kamera mit SD-Kartenslot und natürlich dem iPad eine <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003E47XJ0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=tobiasschmidt-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003E47XJ0">Eye-Fi Pro X2 SDHC Speicherkarte mit Wi-Fi</a><img style="border: medium none ! important; margin: 0px ! important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B003E47XJ0" alt="" width="1" height="1" border="0" />. Es ist kaum zu glauben, aber in der schnellen 8GB SD-Karte (Class 6) versteckt sich ein vollwertiges WLAN-Modul, sogar mit Unterstützung des aktuellen 802.11n-WLAN-Standards. Es gibt drei Möglichkeiten, um die Bilder per WLAN von der Karte auf das iPad zu übertragen:</p>
<ol>
<li>Das iPad sendet wie ein Hotspot eine eigene Netzwerkkennung aus auf dem sich die Eye-fi Karte einbuchen kann.</li>
<li>Direktmodus: Die Eye-fi Karte sendet, nachdem eine definierbare Bedingung erfüllt wurde (z.B. wenn ein JPEG auf ihr gespeichert wurde), für eine bestimmte Zeit eine eigene Netzwerkkennung aus, auf dem sich das iPad einbuchen kann.</li>
<li>Siehe 2., nur dass die Verbingung über den Router des Heimnetzwerks erfolgt, auf dem sich sowohl das iPad als auch die Eye-fi Karte einbuchen. Der Router kann auch das Ad-hoc Netzwerk eines Laptops oder ein mobiler Router sein.</li>
</ol>
<p>Getestet habe ich die Varianten 1 und 2. Ich möchte neben der Kamera und dem iPad keinen weiteren Rechner mitschleppen. Außerdem fotografiere ich nicht nur Zuhause. Die erste Variante ist meines Erachtens am praktischsten, da das iPad hier über längere Zeit auf Empfang bleibt und die Eye-fi Karte nach dem Speichern eines Fotos sofort das bekannte Netzwerk  findet. Allerdings, man ahnt es schon, ist hierfür ist ein Jailbreak des iOS erforderlich. Darunter versteht man die Installation eines alternativen Appstores unter Ausnutzung einer Sicherheitslücke. Das geht z.B. so: man ruft eine Seite im Browser auf (Cydia googlen) und bestätigt die Installation des Jailbreaks. Das wars schon. (Durch Aufspielen der aktuellen Firmware über iTunes wird der Jailbreak übrigens wieder vollständig entfernt. Das Problem ist dann nur, dass für die aktuelle Firmware meist (noch) kein Jailbreak zur Verfügung steht.) Über den Cydia Appstore kann man nun die Software MyWi für ca. 20US$ käuflich erwerben. MyWi erlaubt die Verwendung des iPads als Hotspot. Das heißt ich kann mit meinem Laptop die UMTS-Verbindung meines iPads nutzen. Diese ist allerdings nicht erforderlich, wenn man nur Bilder auf das iPad übertragen möchte.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/mywi.jpg" title="" class="shutterset_singlepic2265"  rel="lightbox[1172]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/2265__500x350_mywi.jpg" alt="mywi" title="mywi" />
</a>

<p>Für den Empfang und die Darstellung der Bilder auf dem iPad empfielt sich der Kauf der ShuttterSnitch App (über iTunes Appstore) für ca. 12€. ShutterSnitch ist genial einfach und doch so nützlich! Nach Hinterlegung der Eye-fi User Daten (einmalige Internetverbindung erforderlich) erkennt die Software die eigene Eye-fi Karte (wenn vorhanden auch mehrere) und baut automatisch eine FTP-Verbindung auf, sofern das Programm läuft und die Vebindung zwischen iPad und Karte hergestellt ist &#8211; egal ob nun durch Variante 1 oder 2. Mehr ist auf dem iPad nicht einzustellen. Die Fotos flattern flink von der Kamera zu ShutterSnitch, wobei der Verbindungsaufbau mit der Übertragung des ersten Fotos bis zu 10 Sekunden dauern kann, die folgenden Fotos aber deutlich schneller nachrücken. Wie schnell hängt von der Bildgröße ab. Ich habe meine D300s so eingestellt, dass die RAW-Dateien auf einer großen CF Karte und etwas kleinere Kopien als JPEG auf der Eye-fi Karte gespeichert werden. Die JPEGs werden nach dem Speichern sofort verschickt und über ShutterSnitch dargestellt. Von dort aus kann ich sie in die Dropbox verschieben oder in die iPad Galerie oder per E-Mail verschicken (z.B. mit reduzierter Größe). Es werden auch Metadaten wie Zeit, Blende, Brennweite etc. zu jedem Foto angezeigt. Automatisches Geotagging soll auch funktionieren, habe ich aber noch nicht ausprobiert.</p>
<p>Im Moment verwende ich die Variante 2, bei der die Karte ein Netzwerk aufbaut. Dies ist am einfachsten einzurichten und man kann die aktuellste iOD Firmware verwenden (da kein Jailbreak). Aber ist das iPad bereits auf dem Heimnetzwerk eingebucht, wenn die Eye-fi Karte ihre Bilder übertragen möchte, so muß ich von Hand das Netzwerk der Eye-fi Karte auswählen. Alternativ kann ich auch das Heimnetzwerk temporär aus der Liste der bevorzugten Netzwerke entfernen. Da nach der Übertragung der Bilder das Eye-fi Netz wieder abgeschaltet wird, muß man diese Übung öfter wiederholen, was etwas lästig ist. Draußen auf dem Feld sollte dies aber unkomplizierter sein, da das iPad beim Netzwerkscannen nur das der Eye-fi Karte findet.</p>
<p>Sollte einmal ein Verbindungsaufbau fehlgeschlagen sein, so werden die betroffenen Fotos beim nächsten Mal übertragen. Man kann übrigens auch einstellen, dass nicht alle Fotos übertragen werden, sondern nur solche, die per Schreibschutz markiert wurden. Die Übertragung kann auch für RAW Fotos erfolgen oder für Videos &#8211; beides macht aber aufgrund der schieren Datenmengen und großen Systemanforderungen an das iPad in dieser Kombination wenig Sinn. All diese Einstellungen und vor allem die Namen und Passwörter der WLAN-Netze werden mit Hilfe einer Software am PC oder MAC vorgenommen.</p>
<p>Ich bin noch längst nicht auf alle Möglichkeiten eingegangen und habe auch noch nicht alles ausprobiert. Eines kann ich aber schon mit Sicherheit sagen: die Eye-fi Pro X2 Karte hat mich restlos begeistert.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/eye-fi_01.jpg" title="" class="shutterset_singlepic2264"  rel="lightbox[1172]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/2264__500x350_eye-fi_01.jpg" alt="eye-fi_01" title="eye-fi_01" />
</a>

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		<title>Little Planet</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2010/10/28/little-planet/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 18:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kugelpanorama]]></category>
		<category><![CDATA[Panoramafotografie]]></category>
		<category><![CDATA[PTGui]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Was sich so drollig anhört und noch viel ungewöhnlicher aussieht ist eigentlich eine stereografische Projektion eines Kugelpanoramas. An dieser Stelle will ich nicht weiter mit Theorie langweilen sondern direkt zeigen, wie man auf der Basis eines vorhandenen equirektangularen Panoramas über PTGui ganz schnell zu solchen interessanten Perspektiven gelangt. Die Erstellung des Ausgangsbilds werde ich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1164__500x350_dsc_0646_panorama_4.jpg" alt="dsc_0646_panorama_4" title="dsc_0646_panorama_4" />
</a>

<p>Was sich so drollig anhört und noch viel ungewöhnlicher aussieht ist eigentlich eine stereografische Projektion eines Kugelpanoramas. An dieser Stelle will ich nicht weiter mit Theorie langweilen sondern direkt zeigen, wie man auf der Basis eines vorhandenen equirektangularen Panoramas über PTGui ganz schnell zu solchen interessanten Perspektiven gelangt.</p>
<p><span id="more-958"></span>Die Erstellung des Ausgangsbilds werde ich in einem folgenden Artikel zeigen. Hier soll es nur um die Weiterverarbeitung in PTGui gehen.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/dsc_0646_panorama_4.jpg" title="" class="shutterset_singlepic2009"  rel="lightbox[958]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/2009__500x350_dsc_0646_panorama_4.jpg" alt="dsc_0646_panorama_4" title="dsc_0646_panorama_4" />
</a>

<p>Lädt man das Panorama in PTGui öffnet sich zugleich ein Dialogfenster in dem man die fehlenden EXIF Daten wie Brennweite oder Crop Faktor ergänzen soll. Wir klicken auf Cancel und wählen stattdessen als LensType &#8220;Equirectangular&#8221; aus, zusammen mit einem horizontalen Sichtfeld von 360°.</p>
<p>
<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/little_planet_01.jpg" title="" class="shutterset_singlepic2011"  rel="lightbox[958]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/2011__500x350_little_planet_01.jpg" alt="little_planet_01" title="little_planet_01" />
</a>
<br />

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/little_planet_02.jpg" title="" class="shutterset_singlepic2012"  rel="lightbox[958]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/2012__500x350_little_planet_02.jpg" alt="little_planet_02" title="little_planet_02" />
</a>
</p>
<p>Als nächstes gehen wir in den Advanced Modus und wählen den &#8220;Panorama Settings&#8221; Reiter aus. Hier wird als Projektionsart &#8220;Stereographic Down&#8221; festgelegt. Das Blickfeld soll 330° in der Horizontalen und Vertikalen betragen.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/little_planet_03.jpg" title="" class="shutterset_singlepic2013"  rel="lightbox[958]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/2013__500x350_little_planet_03.jpg" alt="little_planet_03" title="little_planet_03" />
</a>

<p>Ein Kontrollblick unter &#8220;Image Parameters&#8221; zeigt bereits das zu erwartende Bildergebnis. Hier kann man auch noch mit den Einstellungen für Roll, Pitch, Yaw herumspielen.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/little_planet_04.jpg" title="" class="shutterset_singlepic2014"  rel="lightbox[958]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/2014__500x350_little_planet_04.jpg" alt="little_planet_04" title="little_planet_04" />
</a>

<p>Unter dem Reiter &#8220;Create Panorama&#8221; braucht jetzt nur noch der File Typ (z.B JPEG) und die Bildgröße angepasst zu werden und schon erstellt PTGui nach einem Klick auf den &#8220;Create Panorama&#8221; Button das fertige Little Planet Bild.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Panoramen freihand aufnehmen</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2010/10/12/panoramen-freihand-aufnehmen/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 16:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Panoramafotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Motive, für die reicht selbst die kürzeste Weitwinkelbrennweite nicht mehr aus. Wie zum Beispiel bei dem oben gezeigten 360° Panorama eines Sonnenaufgangs im Annapurna Base Camp in Nepal. An diesem eiskalten Morgen bot sich ein berauschendes Bild, als die Strahlen der über dem Machapuchare aufgehenden Sonne die bis zu 8000m hohen Gipfel der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1108__500x224_dsc_2445-panorama_0.jpg" alt="dsc_2445-panorama_0" title="dsc_2445-panorama_0" />
</a>

<p>Es gibt Motive, für die reicht selbst die kürzeste Weitwinkelbrennweite nicht mehr aus. Wie zum Beispiel bei dem oben gezeigten 360° Panorama eines Sonnenaufgangs im Annapurna Base Camp in Nepal. An diesem eiskalten Morgen bot sich ein berauschendes Bild, als die Strahlen der über dem Machapuchare aufgehenden Sonne die bis zu 8000m hohen Gipfel der Annapurnakette auf der gegenüber liegenden Seite golden glühen ließen. Ich hatte nur meine D200 samt 12-24mm Objektiv dabei. Ein Fisheye, Nodalpunktadapter und leichtes Karbonstativ sollten erst später den Weg in meine Fototasche finden. Deswegen galt es einiges zu beachten und es war bis zuletzt nicht klar, ob mir der Versuch gelingen sollte.</p>
<p>In diesem Erfahungsbericht soll es darum gehen, wie man technisch Schritt für Schritt an eine Freihand-Aufnahme eines Landschaftspanoramas herangeht.</p>
<p><span id="more-863"></span><span style="text-decoration: underline;"><strong>1. Aufnahmestandpunkt</strong></span></p>
<p>Der Standpunkt entscheidet nicht nur über die ästetische Wirkung des Panoramas. Viel wichtiger ist es, möglichen Problemen bei der späteren Zusammensetzung der einzelnen Fotos aus dem Weg zu gehen. Ich meine hier Parallaxenfehler. Diese entstehen, wenn die Kamera nicht um den Nodalpunkt des Objektivs gedreht wird. Zwei Fotos, die eine gemeinsame Schnittmenge aufweisen, können dann nicht mehr fehlerfrei übereinandergelegt werden. Man (oder das Panoramaprogramm) müßte sich entscheiden, ob man den Vordergrund oder den Hintergrund zur Deckung bringen möchte. Dieser Nodalpunkt läßt sich schnell und einfach bestimmen, wird aber frei Hand kaum zu treffen sein. Sind also weder Nodalpunktadapter noch Stativ vorhanden, hilft es nur, markante Objekte im Vordergrund möglichst zu vermeiden. In dem extremen Fall, dass man keinen nahen Vordergrund mehr im Bild hat (z.B. beim Fotografieren von einem Aussichtsturm), könnte man das Parallaxenproblem getrost vernachlässigen. Im obigen Beispiel habe ich mich auf einen kleinen Hügel gestellt. Es gibt zwar immernoch relativ nahe Objekte wie zum Beispiel die Gebetsflaggen. Diese liegen aber eher am unteren Bildrand, wo sich Fehler am ehesten verzeihen lassen. Der gleiche Bildfehler (zwei Bilder lassen sich nicht zur Deckung bringen) tritt übrigens auch auf, wenn sich Objekte zwischen zwei Aufnahmen bewegt haben, wie es bei laufenden Menschen oder im Wind wehenden Flaggen immer der Fall ist. Deswegen konnte ich in diesem Beispiel auch nicht ganz auf die Nachbearbeitung mit dem Reparaturpinsel und Stempelwerkzeug verzichten.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">2. Fokus</span></strong></p>
<p>Es gibt hier sicher unterschiedliche Philosophien. Ich habe mir angewöhnt, statt mit Messwertspeichern lieber mit manueller Einstellung zu arbeiten. Zu oft ist es mir passiert, dass ich bei Minusgraden oder dem Versuch, mich 360° um die eigene Achse (möglichst um den Nodalpunkt) zu drehen, kurz von der Speichertaste gerutscht bin und es erst hinterher gemerkt habe. Relativ sorgenfrei funktioniert für mich folgender Ablauf. Ich fokussiere auf ein bildrelevantes Objekt in mittlerer bis unendlicher Entfernung und schalte dann den Autofokus auf manuell. Ich nehme Landschaftspanoramen meist mit der kleinsten verfügbaren Weitwinkelbrennweite auf und bei einer 12mm Brennweite muß man sich ab einer Fokusdistanz von wenigen Metern keine Gedanken mehr um Tiefenschärfe machen, da diese schnell bis unendlich reicht. Trotzdem blende ich wenn möglich ab (z.B. Blende 9). Zum Einen um die Tiefenschärfe noch weiter zu erhöhen und zum Anderen um das Objektiv in den Bereich seiner besten optischen Abbildungsleistungen zu bringen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>3. Belichtung</strong></span></p>
<p>Um für das spätere Zusammensetzten des Panoramas eine homogene Belichtung zu gewährleisten, ist es unbedingt erforderlich, dass alle Fotos mit der selben Zeit-/Blendenkombination aufgenommen werden. Programme wie PTGui sind zwar in der Lage, Belichtungsabweichungen innerhalb bestimmter Grenzen zu korrigieren, aber es besteht immer das Risiko, dass später leichte Unterschiede zwischen den Übergängen der einzelnen Fotos sichtbar bleiben. Wer sich doch darauf einlassen möchte, sollte zumindest sicherstellen, dass die Blende konstant gehalten wird. Denn eine unterschiedliche Schärfentiefe aufgrund abweichender Blenden läßt sich später kaum kaschieren. Verfügt die Kamera über eine ISO-Automatik, dann empfiehlt es sich ebenfalls, diese zu deaktivieren. Neben der veränderten Belichtung beeinflußt der ISO-Wert auch andere Parameter wie z.B. das Farbrauschen im Bild oder den Dynamikumfang.</p>
<p>Ich gehe meist in den mauellen Belichtungsmodus und wähle eine Zeit-/Blendenkombination, bei der die Kamera eine korrekte Belichtung anzeigt. Hiermit mache ich mehrere Fotos von lichtkritischen Bereichen und korrigiere die Belichtung iterativ solange hin und her, bis ich sicher bin, dass vor allem die Lichter nirgendwo ausgefressen sind. Ich überprüfe das anhand der Testaufnahmen und über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Histogramm#Histogramm_in_der_Bildverarbeitung">Histogrammanzeige</a> meiner Kamera. Ein Histogramm eines Bildes zeigt die statistische Verteilung der im Bild enthaltenen Helligkeitswerte. Ist die Kurve rechts oder links im Histogramm abgeschnitten, so kann man daraus ableiten, dass es weiße oder schwarze Bereiche im Bild gibt, die maximal gesättigt sind. Hier geht also Bildinformation verloren, da hellere bzw. dunklere Bereiche nicht differenziert werden können. Sie werden einfach als Weiß bzw. Schwarz wiedergegeben. Probleme entstehen hieraus meist, wenn Lichter ausgefressen sind. Wie z.B. im folgenden Bild. Hier ist anstatt einer runden Sonne nur eine diffus abgegerenzte weiße Wolke zu sehen. Immernoch ein schönes Bild, leider aber mit Abstrichen. (Übrigens ist das Bild auch ein gutes Beispiel für die Wahl des Aufnahmestandpunkts. Es gibt nur rechts im Bild einen nodalpunktkritischen Nahbereich, alle anderen Einzelaufnahmen werden von jedem zweitklassigen Panoramaprogramm problemlos zur Deckung gebracht.)</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/nepal/dsc_2882-panorama.jpg" title="" class="shutterset_singlepic624"  rel="lightbox[863]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/624__500x224_dsc_2882-panorama.jpg" alt="dsc_2882-panorama" title="dsc_2882-panorama" />
</a>

<p>Zu dunkle Bereiche können meist mit recht einfachen Mitteln, wie dem Aufhelllicht in Adobe Lightroom, nachträglich wieder aufgehellt werden. Kleinere schwarzflächige Bereiche in den Schatten werden zumeist als weniger störend empfunden als helle ausgefressene Bereiche.</p>
<p>Wir können also aus dem Histogramm eine Menge ablesen und brauchen uns nicht auf die visuelle Beurteilung der Testfotos auf dem Kameradisplay zu verlassen. Denn das geht im Sonnenlicht mit Sicherheit schief. Ich rate daher zu einer Beurteilung der Belichtung allein auf der Basis des Histogramms.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>4. Wahl des Bildformats</strong></span></p>
<p>Man muß sich entscheiden, ob man die einzelnen Aufnahmen im Hoch- oder Querformat machen möchte. Ich bevorzuge das Hochformat, da ich hier mit der 12mm Brennweite selbst bei einem 360° Panorama noch ein ausgewogenes Seitenverhältnis zwischen Höhe und Breite erhalte. Oder anders formuliert, ein dünner Bildstreifen aus zusammengesetzten Querformatbildern sieht einfach nicht so toll aus und engt den Blick in der Vertikalen zu sehr ein. Nur durch Wahl des Hochformates war es mir bei dem Annapurnabild überhaupt möglich, sowohl das leere Gletscherbett unter mir, als auch die hoch über mir stehenden Gipfel zusammen auf&#8217;s Bild zu bekommen. Folgendes Bild zeigt den gleichen Moment bei 12mm Brennweite in einem einzelnen Querformatfoto.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/nepal/dsc_2386.jpg" title="" class="shutterset_singlepic601"  rel="lightbox[863]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/601__500x350_dsc_2386.jpg" alt="dsc_2386" title="dsc_2386" />
</a>

<p>Dadurch, dass ich das Hochformat gewählt habe, konnte ich auch bequem die Bildmitte auf der gedachten Horizontlinie liegen lassen. Ich brauchte die Kamera also nicht nach oben zu neigen. Eine solche Neigung hätte nicht nur dazu geführt, dass das Bild im unteren Bereich beschnitten worden wäre. Sie hätte es auch je nach dem Grad der Neigung zwingend erforderlich gemacht, die einzelnen Bilder nur minimal zu versetzen. Denn im unteren Bildbereich gäbe es nun viel weniger Überlappung, dafür im oberen Bildbereich umso mehr. Programme wie PTGui kommen mit geneigten Einzelaufnahmen gut zurecht, dennoch lasse ich in der Regel den Horizont durch die Bildmitte laufen und wähle lieber hinterher am fertigen Panorama einen geeigneten Bildausschnitt.</p>
<p>Es gibt aber auch Situationen in denen sich querformatige Aufnahmen anbieten. Zum Beispiel, wenn ich auf eine 360° Rundumsicht verzichten kann und mit möglichst wenigen Aufnahmen auskommen muß. Das kann der Fall sein, wenn ich in dynamisch veränderlicher Umgebung fotografiere, z.B. in der Umgebung von Menschen. Hier versuche ich, möglichst jeden Menschen weingstens einmal &#8220;komplett&#8221; auf einem Bild zu haben. Das gelingt bei Querformataufnahmen leichter. Ein anderes Beispiel ist die folgende Aufnahme vom Wharariki Beach in Neuseeland. Ich wollte meine Kamera und das Objektiv nicht länger als nötig dem sandigen Wind aussetzen und habe mich daher mit 6 schnellen Querformatfotos begnügt. Auch hier sieht man übrigens wieder den erhöhten Aufnahmestandort, welcher hilft Parallaxenfehlern vorzubeugen.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/neuseeland-panoramen/wharariki_beach2.jpg" title="" class="shutterset_singlepic190"  rel="lightbox[863]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/190__500x263_wharariki_beach2.jpg" alt="wharariki_beach2" title="wharariki_beach2" />
</a>

<p><strong><span style="text-decoration: underline;">5. Überlappung der Aufnahmen</span></strong></p>
<p>Kommen wir zum letzten wichtigen Punkt, der Wahl der Überlappung der Einzelbilder. Ich habe hierzu verschiedenes gehört und gelesen. Meist wird zu einer Überlappung von nicht weniger als 1/3 der Breite der Einzelbilder geraten. Ich habe mir inzwischen allerdings angewöhnt, deutlich großzügiger zu sein und zwischen 1/2 bis 2/3 zu überlappen. Neben den offensichtlichen Nachteilen, wie mehr Fotos mit rechenintensiverer Nachbearbeitung oder mehr benötigter Zeit pro Panoramaaufnahme, gibt es ein paar interessante Vorteile, die ich an dieser Stelle betonen möchte. Redundanz ist der Schlüssel!</p>
<p>Erstens lassen sich Bildfehler, z.B. verursacht durch Parallaxe leichter nachträglich korrigieren, wenn mehr redundante Bildinformationen zur Verfügung stehen. Wenn bei einem Bildübergang ein Fehler besonders sichtbar werden würde oder schwer zu korrigieren wäre (z.B. abgeschnittenes Seil einer Hängebrücke oder fehlendes Bein einer Person), dann kann ich auf diesen Übergang einfach verzichten. Ich verwende dann ein Bild in dem der kritische Bereich vollständig abgebildet ist und wähle einen anderen Bildübergang aus. Ich brauche ja später nicht alle Aufnahmen für das Panorama zu verwenden!</p>
<p>Ein weiterer Vorteil wird sichtbar, wenn man sich der Nachbarbeitung mittels Panorama Programm zuwendet. Bei der Transformation der Einzelaufnahmen in eine zylindrische Projektion wird das Einzelbild so verzerrt, dass es in den Bereichen der Überlappung mit den benachbarten Bildern (wenn die Aufnahmen technisch richtig durchgeführt wurden) überlagert werden kann. Die verzerrten Einzelbilder sehen nun tonnenförmig aus, sind also vor allem oben und unten stark nach außen gewölbt und somit in der Mitte höher als am Rand. Wenn ich nun aber nur schmale Randbereiche für die Überlappung verwenden kann, wird hierdurch auch die Höhe des späteren Panoramabildes limitiert, was unerwünscht ist.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/dsc_2445-panorama_test.jpg" title="" class="shutterset_singlepic2010"  rel="lightbox[863]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/2010__500x350_dsc_2445-panorama_test.jpg" alt="dsc_2445-panorama_test" title="dsc_2445-panorama_test" />
</a>

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		<title>di-GPS mini 3L</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 21:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon]]></category>

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		<description><![CDATA[Zufällig las ich 2007 im Blog von Moose Peterson einen Artikel über das damals ganz neue di-GPS mini. Dabei handelt es sich um einen GPS-Empfänger für semi-professionelle Nikon Kameras, bei dem die Positionsinformationen direkt über die Kamera in den EXIF-Daten der Fotos gespeichert werden. Das di-GPS wird hierfür einfach auf den Blitzschuh geschoben und über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
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	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1110__320x240_m3l_d300_01.jpg" alt="m3l_d300_01" title="m3l_d300_01" />
</a>
</p>
<p style="text-align: left;">Zufällig las ich 2007 im Blog von Moose Peterson einen <a title="Coolest Tool Ever!" href="http://moosepeterson.com/blog/?p=478" target="_blank">Artikel</a> über das damals ganz neue di-GPS mini. Dabei handelt es sich um einen GPS-Empfänger für semi-professionelle Nikon Kameras, bei dem die Positionsinformationen direkt über die Kamera in den EXIF-Daten der Fotos gespeichert werden. Das di-GPS wird hierfür einfach auf den Blitzschuh geschoben und über ein spezielles Kabel mit der Kamera verbunden. Über das erfolgt dann auch die Stromversorgung. Wird mit initialisiertem GPS ein Foto aufgenommen, lassen sich Aufnahmeposition- und Höhe bereits bei der Bildvorschau auf dem Kameradisplay anzeigen. Der gute Moose hatte sein Spielzeug damals zum Vatertag geschenkt bekommen. Ich hingegen mußte noch bis Weihnachten warten, bis ich mir das Teil für happige 250 Euro (inkl. Zoll) direkt von <a title="Dawn Tech" href="http://www.dawntech.hk/di-GPS/index.htm" target="_blank">Dawn Tech</a> aus Honkong zukommen ließ. Dann konnte ich es aber bereits auf einer Neuseelandreise ausprobieren und hatte so viel Spaß damit! Ein leichtes GPS, das man immer dabei hat und bei dem kein Nachbearbeitungsprozess erforderlich ist, um die Bilddaten am Ende in die Fotos zu bekommen. Was hatte ich darauf gewartet!</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-532"></span></p>
<p style="text-align: left;">Seit dem hat mich das GPS mini auf allen meinen Reisen begleitet. Schon nach kurzer Zeit bekam ich auch die wenigen Schwächen im Griff. Dazu gehörte, dass man das GPS bereits einige Minuten vor dem ersten Foto einschalten mußte, damit es eine Chance hat sich zu initialisieren. Einmal initialisiert war die Ortung aber auch im Wald oder im Flugzeug kein Problem mehr.</p>
<p style="text-align: left;">Dann kam Weihnachten 2009 und ich hörte wieder von Dawn Tech. Dort hatte man einen ganz neuen Nachfolger entwickelt, das di-GPS mini 3L. Äußerlich hat sich nicht viel geändert, jedoch verfügt das Teil nun zusätzlich über einen Mini-USB-Anschluß und kann auch als Logger eingesetzt werden. Das war für mich Grund genug für ein Upgrade. Sonntag bestellt hatte ich das GPS bereits am Mittwoch aus Honkong zugeschickt bekommen. Das hat mich wirklich beeindruckt. Bei Dawn Tech ist das Mini 3L für 1180 Hong Kong Dollars zu haben (zur Zeit etwa 112 Euro) plus 23% Steuern die bei der Einfuhr anfallen. Alternativ kann ich den deutschen Händler und GPS-Foto-Spezialisten <a title="GPS Kamera, Geotagging und GPS-Fotografie" href="http://www.gps-camera.eu/" target="_blank">GPS-Camera</a> empfehlen, der das Mini 3L für 149,- Euro im Programm hat. Hier gibt es zusätzlich auch eine ins Deutsche überstzte Bedienungsanleitung, es gilt das hiesige Umtauschrecht und sollte es doch mal zu technischen Problemen kommen hilft man dort gerne weiter.</p>
<p style="text-align: left;">Ein großer Vorteil der neuen Logger-Funktion ist, dass nun bei Verlust der GPS-Verbindung (z.B. im Gebäude oder wärend der Initialisierung) einfach die letzte bekannte Position in den Fotos gespeichert wird. Außerdem kann man in dem 8MB großen Speicher über 260000 Positionen speichern. Das reicht auch für einen längeren Urlaub. Die Aufzeichnung kann dabei wahlweise über die Zeit (z.B. im Sekundentakt), die Positionsverschiebung oder eine Mindestgeschwindigkeit getriggert werden. So können unerwünschte Punktwolken bei Ruhephasen vermieden werden, die man ansonsten manuell korrigieren müßte. Ich habe hier einfach 32 Meter Positionsverschiebung als Kriterium eingestellt. Verlasse ich diesen Radius, wird automatisch die neue Position aufgezeichnet. Das kann auch bei ausgeschalteter Kamera erfolgen. Zum Konfigurieren und Auslesen der Log-Daten muß das di-GPS über das USB-Kabel mit dem Computer verbunden werden. Auf dem Rechner wird dafür eine kostenlose Java-Software von Dawn Tech installiert, die seit kurzem und nach regem Kontakt mit dem Support endlich auch unter Windows 7 64bit problemlos läuft.</p>
<p style="text-align: left;">Ich bin begeistert über diese gelungene Weiterentwicklung eines bereits ausgereiften Produkts und freue mich schon auf die nächste Gelegenheit, bei der ich das di-GPS unterwegs auf einer Reise testen kann.</p>
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		<title>Tiefenschärfe abmildern &#8211; weitere Beispiele</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2009/10/02/tiefenscharfe-abmildern-weitere-beispiel/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 22:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefenschärfe abmildern]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muß sich natürlich im Klaren darüber sein, dass auch besonders spannende Effekte und Filter irgendwann abgenutzt erscheinen können. Sie beginnen dann zu langweilen, wenn sie nicht mit der notwendigen Sparsamkeit eingesetzt werden. Der Tiefenschärfe abmildern Filter macht hier keine Ausnahme. Auf der anderen Seite macht Übung nunmal den Meister und so ein vielfältiges Werkzeug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man muß sich natürlich im Klaren darüber sein, dass auch besonders spannende Effekte und Filter irgendwann abgenutzt erscheinen können. Sie beginnen dann zu langweilen, wenn sie nicht mit der notwendigen Sparsamkeit eingesetzt werden. Der Tiefenschärfe abmildern Filter macht hier keine Ausnahme. Auf der anderen Seite macht Übung nunmal den Meister und so ein vielfältiges Werkzeug will auch erst einmal richtig beherrscht werden. Deswegen habe ich noch ein paar weitere Beispielfotos erstellt, die ich euch hier vorstellen möchte.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/dsc_9595_0.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1103"  rel="lightbox[497]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1103__500x500_dsc_9595_0.jpg" alt="dsc_9595_0" title="dsc_9595_0" />
</a>

<p>Bei den Reitern in der Mongolischen Steppe kommt das Gefühl auf, man hat eine Makroaufnahme vor sich liegen. Das verwirrt ein wenig, bringt aber Spannung ins Bild.</p>
<p><span id="more-497"></span></p>
<p>
<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/dsc_7783_unschaerfe.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1104"  rel="lightbox[497]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1104__500x500_dsc_7783_unschaerfe.jpg" alt="dsc_7783_unschaerfe" title="dsc_7783_unschaerfe" />
</a>
 Bei einer Wanderung in Irland fiel mir diese interessante Felsenstruktur auf. Später dann bin ich durch eine  Fotokritik auf <a title="fokussiert.com" href="http://fokussiert.com/2008/07/24/irische-drachenburg-warum-schwarzweiss/" target="_blank">fokssiert.com</a> auf die Idee gebracht worden, den durch das Bild vagabundierenden Blick des Betrachters durch selektive Schärfe gezielt auf den Vordergrund zu lenken. Das gelingt mit Photoshop auch ganz wunderbar und ist in bei solchen einfachen Flächen schnell auszuprobieren. Interessant wird der Effekt bei diesem Bild auch deswegen, da es mit einem Weitwinkel (hier 17mm x 1.5 Brennweitenverlängerung) selbst bei Lichtstärke 2.8 und offener Blende auf eine solche Entfernung nicht möglich ist, eine so geringe Tiefenschärfe hervorzurufen. Das bewirkt in mir eine ähnlich spannende Verwirrung, wie bei unserem Pseudo-Makro-Foto oben.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/dsc_0598_bearbeitet.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1105"  rel="lightbox[497]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1105__500x500_dsc_0598_bearbeitet.jpg" alt="dsc_0598_bearbeitet" title="dsc_0598_bearbeitet" />
</a>

<p>Schwieriger wird es schon in dem letzten Bild, das einen Baum in der südafrikanischen Steppe zeigt. Bei der Maske war ich stellenweise etwas ungeduldig und flüchtig, weswegen das Bild in einer 1:1 Vergrößerung auch alles andere als perfekt erscheint.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/tiefenschaerfe_abmildern_baum_maske.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1106"  rel="lightbox[497]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1106__500x500_tiefenschaerfe_abmildern_baum_maske.jpg" alt="tiefenschaerfe_abmildern_baum_maske" title="tiefenschaerfe_abmildern_baum_maske" />
</a>

<p>Für eine schnelle Übung bin ich aber schon ganz zufrieden. Bei Bildern mit feinen Strukturen, die nicht in einer Entfernungsebene liegen (Gras, Äste), kommt man nicht mehr um geschicktes Maskieren herum. Wenn ich soweit bin, werde ich hierzu sicher auch ein kleines Tutorial versuchen.</p>
<p>Falls jemand von euch, eine schöne und effiziente Lösung weiß, dann sei er oder sie herzlich eingeladen, an dieser Stelle mal einen Gastbeitrag zu schreiben.</p>
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		<title>Tiefenschärfe abmildern in Photoshop</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2009/09/29/tiefenscharfe-abmildern-in-photoshop/</link>
		<comments>http://www.tobiasschmidt.de/2009/09/29/tiefenscharfe-abmildern-in-photoshop/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 18:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Filter]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefenschärfe abmildern]]></category>

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		<description><![CDATA[Man kennt das ja, je kompakter die Kamera und der Bildsensor, umso größer fällt selbst bei offener Blende die Tiefenschärfe im Bild aus. Ergebnis sind Fotos, deren Vorder- und Hintergrund scharf abgebildet sind. Das kann erwünscht sein. Oft ist es das aber auch nicht. Zum Beispiel, wenn der Hintergrund eher störend wirkt und von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/wud.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1079"  rel="lightbox[457]">
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1079__320x320_wud.jpg" alt="wud" title="wud" />
</a>
 Man kennt das ja, je kompakter die Kamera und der Bildsensor, umso größer fällt selbst bei offener Blende die Tiefenschärfe im Bild aus. Ergebnis sind Fotos, deren Vorder- und Hintergrund scharf abgebildet sind. Das kann erwünscht sein. Oft ist es das aber auch nicht. Zum Beispiel, wenn der Hintergrund eher störend wirkt und von den Hauptobjekten im Bild ablenkt.</p>
<p>In Photoshop gibt es glücklicherweise einen mächtigen Filter, mit dem man nachträglich über die Bildbearbeitung die Tiefenschärfe manipulieren und sogar die Schärfenebene im Bild steuern kann. Um den &#8220;Tiefenscharfe abmildern&#8221; Filter sinnvoll einzusetzen, ist allerdings noch ein wenig Handarbeit erforderlich. Denn was noch fehlt, ist die Tiefeninformation der Objekte, die im Bild zu sehen sind. Wie man diese Information dem Bild hinzufügt und den Filter richtig einsetzt, das möchte ich an dem Beispiel dieses Fotos zeigen.</p>
<p><span id="more-457"></span></p>
<p>Photoshop ist ein smartes Tool, doch es weiß trotzdem nicht, was im Bild Vorne oder Hinten ist. Es gibt aber einen Weg, wie man diese Information dem Bild nachträglich hinzufügen kann. Hierfür benötigt man eine Maske (Alphakanal), deren Grautöne später von dem Filter als Entfernungswerte interpretiert werden. Die Grautöne sind z.B. mit Hilfe des Verlaufswerkzeugs, der Pipete und des Pinsels von Hand aufzumalen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Bereiche mit gleicher Tiefe auch den gleichen Grauwert bekommen.</p>
<p>
<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/wud_ohne_tiefenscharfe.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1077"  rel="lightbox[457]">
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1077__320x320_wud_ohne_tiefenscharfe.jpg" alt="wud_ohne_tiefenscharfe" title="wud_ohne_tiefenscharfe" />
</a>
 Beginnen wir mit dem Ausgangsbild, das wir in Photoshop öffnen. 
<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/wud_alphakanal_hinzufugen.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1082"  rel="lightbox[457]">
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1082__150x150_wud_alphakanal_hinzufugen.jpg" alt="wud_alphakanal_hinzufugen" title="wud_alphakanal_hinzufugen" />
</a>
 
<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/wud_alphakanal_noch_schwarz.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1084"  rel="lightbox[457]">
	<img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1084__150x150_wud_alphakanal_noch_schwarz.jpg" alt="wud_alphakanal_noch_schwarz" title="wud_alphakanal_noch_schwarz" />
</a>
 In der &#8220;Kanäle&#8221; Auswahl erstellen wir über einen Klick auf das Blattsymbol gleich neben dem Papierkorb einen neuen Alphakanal.  Der erscheint zunächst schwarz. Im nächsten Schritt sind die Grauwertabstufungen hinzuzufügen. Für den Tiefenverlauf von den Füßen bis zu dem Haus im Hintergrund bietet sich der Verlaufsfilter an. Darauf achten, dass wir für die Vorder- und Hintergrundfarben Schwarz und Weiß eingestellt haben.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/wud_alphakanal_mit_verlauf.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1083"  rel="lightbox[457]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1083__500x500_wud_alphakanal_mit_verlauf.jpg" alt="wud_alphakanal_mit_verlauf" title="wud_alphakanal_mit_verlauf" />
</a>

<p>Jetzt wird es ein wenig aufwendiger. Die Personen im Vordergrund sollen später in einer Schärfenebene zu sehen sein. Diese ist von oben bis unten die selbe. Deswegen nehmen wir die Pipette und greifen uns den Grauwert von den Füßen. Der Alphakanal ist hierfür immernoch ausgewählt! Dann malen wir mit diesem Grauwert (hier fast Weiß) in dem Alphakanal die Körper aus.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/wud_alphakanal.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1080"  rel="lightbox[457]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1080__320x320_wud_alphakanal.jpg" alt="wud_alphakanal" title="wud_alphakanal" />
</a>

<p>In Photoshop sieht das dann so aus.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/wud_alphakanal_fertig.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1081"  rel="lightbox[457]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1081__500x500_wud_alphakanal_fertig.jpg" alt="wud_alphakanal_fertig" title="wud_alphakanal_fertig" />
</a>

<p>Jetzt haben wir es fast geschafft. Wir wechseln in der &#8220;Kanäle&#8221; Liste wieder von dem Alphakanal zu RGB und rufen dann den Tiefenschärfe abmildern Filter auf.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/wud_filter_auswahl.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1086"  rel="lightbox[457]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1086__500x500_wud_filter_auswahl.jpg" alt="wud_filter_auswahl" title="wud_filter_auswahl" />
</a>

<p>Hier wählen wir als Quelle unseren eben erstellten Alphakanal aus. Über den Weichzeichnen-Brennweite-Slider kann nun ganz bequem die Schärfenebene auf unser Paar im Vordergrund eingestellt werden. Der Hintergrund erscheint dann unscharf. Die Wirkung dieses Filters läßt sich noch über zahlreiche zusätzliche Einstelloptionen anpassen.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/wud_filter.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1085"  rel="lightbox[457]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1085__500x500_wud_filter.jpg" alt="wud_filter" title="wud_filter" />
</a>

<p>Das oben gezeigte fertige Bild wurde zusätzlich noch in Graustufen umgewandelt, wobei auch noch eine Vignettierung aufgetragen wurde.</p>
<p>Viel Spaß beim Nachturnen!</p>
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		<title>Lightroom Tipps</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2009/09/27/lightroom-tipps/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 16:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Lightroom]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Plugin]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich in meinen Galerien umgeschaut hat, dem sind sicher ein paar Fotos aufgefallen, die ganz offensichtlich nachbearbeitet worden sind. Meine grundsätzliche Haltung zur Bildbearbeitung ist: Erlaubt ist alles, was gefällt und die gewünschte Bildwirkung verstärkt. Denn bereits bei der Aufnahme muß der Fotograf so viele Entscheidungen und Einstellungen vornehmen, dass das gleiche Motiv völlig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich in meinen Galerien umgeschaut hat, dem sind sicher ein paar Fotos aufgefallen, die ganz offensichtlich nachbearbeitet worden sind. Meine grundsätzliche Haltung zur Bildbearbeitung ist: Erlaubt ist alles, was gefällt und die gewünschte Bildwirkung verstärkt. Denn bereits bei der Aufnahme muß der Fotograf so viele Entscheidungen und Einstellungen vornehmen, dass das gleiche Motiv völlig unterschiedlich in Szene gesetzt werden kann. Und das noch ganz ohne Photoshop! Die gezielte Nachbearbeitung des Fotos in der digitalen Dunkelkammer ist meiner Meinung nach nur die konsequente Fortsetzung des Aufnahmeprozesses. Realität ist subjektiv, könnte man auch sagen. Wie auch immer.</p>
<p>Also laßt uns doch mal ein Foto aus der Kiste ziehen und nachvollziehen, was da wie verändert wurde. Nehmen wir zum Beispiel ein Bild aus der Berliner Höhenweg Reihe. Unten ist eine vorher-/nachher Gegenüberstellung zu sehen.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/dsc_4721_halb_bearbeitet.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1064"  rel="lightbox[400]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1064__500x500_dsc_4721_halb_bearbeitet.jpg" alt="dsc_4721_halb_bearbeitet" title="dsc_4721_halb_bearbeitet" />
</a>

<p><span id="more-400"></span>Ich habe bewußt ein Bild aus dieser Reihe ausgewählt, da ich auf die hier gezeigten Effekte bereits angesprochen wurde. Wir haben da zum einen eine Farbfilterwirkung, die fast schon einer  Sepia-Tonung entspricht. Dann fällt die starke Vignettierung auf (Randabdunkelung). Irgendwas ist mit der Sättigung passiert. Der Schwarzpunkt wurde verschoben. Und dann haben wir da noch diesen schicken weißen Bildrand mit runden Ecken. Ganz schön viel für den Anfang? Gar nicht.</p>
<p>Das Programm, das ich verwendet habe und dass ich euch sehr ans Herz legen möchte ist Lightroom aus dem Hause Adobe. Das ist die gleiche Softwareschmiede, aus der auch Photoshop stammt. Die Programme ersetzen sich keineswegs, sind aber eine wunderbare Ergänzung zueinander. Mit Lightroom bearbeite ich bestimmt 95% meiner Fotos. Nur wenn es auf Pixelebene zur Sache geht, dann ist ein Wechsel zu Photoshop erforderlich. Viele, viele nützliche Infos zu Lightroom findet ihr auf der Seite <a title="Lightroom Killer Tips" href="http://www.lightroomkillertips.com/" target="_self">Lightroomkillertips.com</a> von Matt Kloskowski. Wirklich sehr zu empfehlen.</p>
<p>Zurück zu dem Foto und den Anpassungen in Lightroom. Noch bei der Aufnahme habe ich den starken Kontrast im Bild (heller Hintergrund mit den schneebedeckten Bergen vs. schattiger Bereich mit kleinem Tümpel im Vordergrund) mittels eines Grauverlauffilters abgemindert. Dadurch war es möglich, in den hellen aber auch in den dunklen Bildbereichen ausreichend Details und Zeichnung zu erhalten. Später unter Lightroom habe ich diesen Effekt noch über einen digitalen Grauverlaufsfilter verstärkt.</p>
<p>Hier ist nochmal das Originalbild.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/dsc_4721.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1067"  rel="lightbox[400]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1067__500x500_dsc_4721.jpg" alt="dsc_4721" title="dsc_4721" />
</a>

<p>Und hier wird der Verlaufsfilter unter Lightroom angewendet.</p>
<p>(Irgendwie fange ich mir bei den Screenshots unter Vista einen Farbstich ein. Bei dem Original Bild incl. Farbprofil am Anfang und Ende dieses Artikels stimmen die Farben dann wieder. Wenn da jemand einen Tip für mich hat, dann her damit.)</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/dsc_4721_lightroom_1.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1070"  rel="lightbox[400]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1070__500x500_dsc_4721_lightroom_1.jpg" alt="dsc_4721_lightroom_1" title="dsc_4721_lightroom_1" />
</a>

<p>Ein kleines Staubkorn hat sich noch oben links am Himmel verirrt. Das wird über den Bereichsreparaturpinsel korrigiert.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/dsc_4721_lightroom_2.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1071"  rel="lightbox[400]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1071__500x500_dsc_4721_lightroom_2.jpg" alt="dsc_4721_lightroom_2" title="dsc_4721_lightroom_2" />
</a>

<p>An dieser Stelle wird es Zeit, ein nützliches kleines Tool vorzustellen, dass ich unter Lightroom als Preset eingebunden habe. <a title="Preset von Mike Lao" href="http://mikelao.wordpress.com/2007/06/17/lightroom-300-presets-rocks/" target="_self">300</a> von Mike Lao. 300 kommt von dem gleichnamigen Film (hab ich nicht gesehen) und der Ähnlichkeit zu dem hier verwendeten optischen Filtereffekt. Dieses Preset kann man einfach unter Lightroom einbinden, indem man die Files in den entsprechenden Ordner kopiert. Bei mir ist das unter Vista C:\Users\Tobias\AppData\Roaming\Adobe\Lightroom\Develop Presets\User Presets.</p>
<p>Schauen wir uns mal das Ergebnis an. (Achtung, der Screenshot hat einen unerwünschten Farbstich. Suche noch nach einer geeigneten Lösung für die Screenshots in diesem Blog.)</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/dsc_4721_lightroom_3.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1072"  rel="lightbox[400]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1072__500x500_dsc_4721_lightroom_3.jpg" alt="dsc_4721_lightroom_3" title="dsc_4721_lightroom_3" />
</a>

<p>Die geänderten Einstellungen lassen sich so zusammenfassen.</p>
<p>Grundeinstellungen:</p>
<ul>
<li>Belichtung: 0 -&gt; 33</li>
<li>Wiederherstellung: 0 -&gt; 20</li>
<li>Aufhelllicht: 0 -&gt; 40</li>
<li>Schwarz: 5 -&gt; 50</li>
<li>Helligkeit: 50 -&gt; 45</li>
<li>Kontrast: 25 -&gt; 75</li>
<li>Lebendigkeit: 0 -&gt; 40</li>
<li>Sättigung: 0 -&gt; -70</li>
</ul>
<p>Gradationskurve:</p>
<ul>
<li>Helle Farbtöne: 0 -&gt; 2</li>
<li>Dunkle Farbtöne: 0 -&gt; -2</li>
<li>Tiefen: 0 -&gt; 8</li>
</ul>
<p>Teiltonung:</p>
<ul>
<li>Lichter/Farbton: 0 -&gt; 55</li>
<li>Lichter/Sättigung: 0 -&gt; 31</li>
<li>Abgleich: 0 -&gt; 53</li>
</ul>
<p>Vignettierung:</p>
<ul>
<li>Objektivkorrektur/Betrag: 0 -&gt; -100</li>
<li>Objektivkorrektur/Mittelpunkt: 50 -&gt; 20</li>
</ul>
<p>Das Ergebnis gefällt mir schon sehr gut so. Ansonsten ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um die oben genannten Einstellungen individuell an das Bild anzupassen und damit die gewünschte Bildwirkung einzustellen. Ich möchte hier lediglich mehr Zeichnung im Bereich des Himmels haben. Die Wolken sind hier fast weiß und zeigen kaum Struktur. Das läßt sich leicht über eine selektive Luminanzkorrektur des blauen Himmels erreichen. Das Bild ist damit schon fast fertig.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/dsc_4721_lightroom_4.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1073"  rel="lightbox[400]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1073__500x500_dsc_4721_lightroom_4.jpg" alt="dsc_4721_lightroom_4" title="dsc_4721_lightroom_4" />
</a>

<p>Richtig, der weiße Rahmen fehlt noch. Hierfür gehe ich nocheinmal in die Vignettierungseinstellungen und ändere unter &#8220;nach Freistellen&#8221; die Werte entsprechend.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/dsc_4721_lightroom_5.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1074"  rel="lightbox[400]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1074__500x500_dsc_4721_lightroom_5.jpg" alt="dsc_4721_lightroom_5" title="dsc_4721_lightroom_5" />
</a>

<ul>
<li>Betrag: 0 -&gt; 100</li>
<li>Mittelpunkt: 50 -&gt; 0</li>
<li>Rundheit: 0 -&gt; -100</li>
<li>Weiche Kante: 50 -&gt; 0</li>
</ul>
<p>Und fertig ist das Bild.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/berliner-hohenweg/dsc_4721.jpg" title="" class="shutterset_singlepic49"  rel="lightbox[400]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/49__500x500_dsc_4721.jpg" alt="dsc_4721" title="dsc_4721" />
</a>

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