Herzlich willkommen!
Schön, dass du vorbeischaust. Ich bin Tobias und auf dieser Seite möchte ich dir meine (Reise-)Fotos präsentieren und gelegentlich auch etwas zur Fototechnik, der digitalen Nachbearbeitung oder einfach über interessante Fundsachen im Netz berichten. Hast du Kommentare oder Fragen? Dann schicke mir doch eine E-Mail. Ich freue mich über Feedback. Viel Spaß! Tobias-
Letzte Artikel
- Mit Eye-fi Bilder direkt von der Kamera auf das iPad schicken
- Little Planet
- Google Maps WordPress Plugin für Bilder mit GeoTags
- Panoramen freihand aufnehmen
- Perfekte Kugelpanoramen auf 360Cities.net
- As It Happens
- Abschied von Kolumbien
- Cartagena
- Von der Kaffeeregion in die Karibik
- Im Kaffeedreieck Kolumbiens
-
Category Archives: Reisen
Im Kaffeedreieck Kolumbiens
Die Focker 100 rollt immer schneller, hebt die Nase, ist mit einem Satz in der Luft und dreht auf Kurs in Richtung Pereira. Wir lassen Bogota hinter uns und freuen uns auf El triangulo del Cafe – das Kaffeedreieck von Kolumbien. Die Luft ist hier spürbar sauberer, das Gras grüner und die Landschaft bergiger. Tonys Reiseorganisation läuft geschmeidig wie ein Uhrwerk. Kaum angekommen sitzen wir schon wieder in einem Kleinbus und fahren Richtung Osten nach Santa Rosa de Cabal zu den Thermalquellen. Ich hatte einen einfachen Pool vor Augen, fand mich dann aber unter einem wunderschönen gewaltigen Wasserfall wieder, der für sich genommen bereits einen Abstecher wert ist.
Das heiße Wasser der Thermalquellen wird an anderer Stelle aufgefangen und in Pools am Fuße des Wasserfalls umgeleitet. Hier könnte man Tage zubringen. Wir sind wie so oft die einzigen ausländischen Touristen. Und auch hier gilt die Regel: der Kolumbianer verwandelt sich erst zum Wochenende in einen Urlauber, unter der Woche hat man die meisten Attraktionen fast für sich alleine. Im Don Pascal (Santa Rosa de Cabal) genießen wir in gediegener Loungeathmosphäre hervorragenden Kaffee, bevor wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft für die nächsten drei Nächte machen.
Einmal Villa de Leyva und zurück
Ich hab keine Ahnung welcher Tag heute ist. Seit Stunden schon tönt Salza und kolumbianische Schnulzen aus dem Radio. Unser Fahrer fährt auf der kurvigen und holprigen Autopista Norte in Richtung Bogota. Man kann nicht sagen, dass er langsam fährt. Selbst ein Polizeiwagen mit Blaulicht wird von uns überholt. Es wird viel gebaut. Alle paar Kilometer eine Baustelle. Bagger graben ihre Schaufeln tief in die rot blutende Erde. Wir kommen von Villa de Leyva, einem alten Dorf. Einst erbaut von den Spanischen Kolonialisten, ist es bis heute ein beliebtes Wochenendausflugsziel der Bogotaner.
An langen Wochenenden herrscht in Kolumbien kein Mangel. Insgesamt 15 Feiertage hat man. Alle sind auf einen Montag gelegt. Die Tourismusbranche orientiert sich auch eher an den inländischen Touristen, Ausländer sieht man kaum. Vielleicht ändert sich das noch, wenn wir uns der Karibikregion nähern. Nur wenig erinnert daran, dass sich das Land im Krieg gegen die verbliebenen paar tausend FARC-Rebellen befindet. Bisher gab es keine Spur von Gefahr. An allen großen Kreuzungen und Straßen stehen Polizisten und Soldaten und heben zum Gruß den Daumen. Soll signalisieren, ich passe hier für dich auf und sorge für deine Sicherheit. Ein lustiges Bild. Die Autoinsassen grüßen brav mit erhobenem Daumen zurück. Einst hatte der berüchtigte Drogenbaron Pablo Escobar auf jeden Kopf eines Uniformierten eine Belohnung von einer Million Pesos ausgelobt. Ein Polizist in zivil war sogar fünf Millionen wert. Man wollte nicht tauschen.
Über New York nach Bogota
New York, die Stadt der Gegensätze, des Schönen und des Häßlichen. Wir haben sie nach 5 Tagen hinter uns gelassen und sind voller Eindrücke weiter nach Bogota geflogen.
Fünf Tage reichen nicht, um New York zu verstehen und für sich zu erschließen. Aber sie reichen, um sich die Füße wund zu laufen und einen Film voller Bilder im Kopf zu haben, die ersteinmal verarbeitet werden müssen. Da war der Endzeitprediger auf dem Times Square, gleich neben dem Rekrutierungscontainer der U.S. Streitkräfte. Das spontane “God bless America” (Aufstehen, Hand auf die Brust und kollektives Die-Fahne-ansingen) bei einem Spiel der N.Y. Yankees gegen die Detroit Tigers. Feuerwehren die mit Quadratmetergroßen Stars&Stripes Flaggen im Fahrtwind unter Sirene zum nächsten Einsatz rasen. U-Bahnhöfe, so schrecklich heiß, dass man sich nach der schwülen Hitze auf Manhattans Straßen zurücksehnt. Und U-Bahnen, so kalt, dass man Gänsehaut bekommt. Die New Yorker scheinen Hunde zu lieben, so klein, dass sie auch in das noch so winzige Appartment passen. Und sie können rückwärts mit dem Auto einparken – erstaunlich!
Streetwork in Kathmandu
Heute möchte ich euch eine Seite vorstellen zu einem Thema, das eigentlich gar nicht so richtig in diesen Blog hier passt. Auf just-one.org berichtet der Ire Declan Murphy von seiner Arbeit mit den Straßenkindern in Kathmandu. Das Besondere an seiner Arbeit ist, dass er direkt mit den Kindern, deren Eltern und den lokalen Behörden zusammenarbeitet. Dabei versucht er, mit wenigen Mitteln aber viel Engagement das Beste aus der Situation zu machen, die für viele Kinder in Nepal und besonders in Kathmandu alles andere als rosig aussieht. Aber jetzt nochmal von vorne.