<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>tobiasschmidt.de</title>
	<atom:link href="http://www.tobiasschmidt.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.tobiasschmidt.de</link>
	<description>Fotografien</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Sep 2010 16:15:05 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Abschied von Kolumbien</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2010/09/04/abschied-von-kolumbien/</link>
		<comments>http://www.tobiasschmidt.de/2010/09/04/abschied-von-kolumbien/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 01:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[I show you Colombia]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tobiasschmidt.de/2010/09/04/abschied-von-kolumbien/</guid>
		<description><![CDATA[Wir sind zurück im Kühlschränkchen, wie die in 2640m Höhe gelegene Hauptstadt Bogota bei den Kolumbianern gerne genannt wird. Hier begann die Reise vor zwei Wochen, die eine Ewigkeit zu überspannen scheinen. Eine letzte Ajiaco Suppe (eine Art Kartoffelsuppe mit Hühnchen, Avocado, Mais und Reis) im Mama Lupe, ein letzter Cocktail im Sanalejo. Wir denken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind zurück im Kühlschränkchen, wie die in 2640m Höhe gelegene Hauptstadt Bogota bei den Kolumbianern gerne genannt wird. Hier begann die Reise vor zwei Wochen, die eine Ewigkeit zu überspannen scheinen.</p>
<p>Eine letzte Ajiaco Suppe (eine Art Kartoffelsuppe mit Hühnchen, Avocado, Mais und Reis) im Mama Lupe, ein letzter Cocktail im Sanalejo. Wir denken zurück an den großartigen Ausflug ins <a title="Andres Carne de Res" href="http://www.andrescarnederes.com" target="_blank">Andres Carne de Res</a>, das uns schon am ersten Abend einen Vorgeschmack auf die hervorragende Küche und unvergeßliche Feierlaune der Kolumbianer gegeben hat. Ich hielt es nicht für möglich, dass die 8 Millionen Bogotaner jeden Sonntag ihre Hauptverkehrsstraße sperren, um dort Rad zu fahren und Sport zu treiben! (Und wir mit dem Rad natürlich mittendrin.) Ein Goldmuseum, das den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Die vielen Studenten. Der Blick vom Monserrate.</p>
<p>Aber auch: der Benzingeruch und Smog! Eine schier unendliche Buskette im täglichen Feierabendstau. Die hupenden und blinkenden Autos auf den Straßen. Ein abgerissener Bettler, der seine wenige Habe auf einer Holzpalette hinter sich herschleift. Der alte Mann, der im Eingang eines Geschäfts durch schrecklichen Karaoke-Gesang vergeblich Kunden anzulocken hofft.</p>
<p>Wir wollen nachsichtig sein mit dieser großen Stadt, die noch viel vor sich hat, in der die Straßen aufgerissen sind und Baustellen allerorts für ein noch größeres Verkehrschaos sorgen.</p>
<p>Wird uns das Taxi morgen früh finden, inmitten dieses Wirrwars von Einbahnstraßen und Baustellen? Wir werden sehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tobiasschmidt.de/2010/09/04/abschied-von-kolumbien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Cartagena</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2010/09/03/cartagena/</link>
		<comments>http://www.tobiasschmidt.de/2010/09/03/cartagena/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 22:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[I show you Colombia]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tobiasschmidt.de/2010/09/03/cartagena/</guid>
		<description><![CDATA[Am Abend vor der tödlichen Schlacht schaut Don Blas de Lezo ein letztes Mal aufs Meer. 186 englische Kriegsschiffe mit 25000 Soldaten bilden eine bedrohliche Kulisse vor den Mauern von Cartagena. Wir schreiben das Jahr 1741. Die Englische Übermacht ist so siegessicher, dass Admiral Edward Vermont Münzen prägen ließ, die Don Blas de Lezo kniend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend vor der tödlichen Schlacht schaut Don Blas de Lezo ein letztes Mal aufs Meer. 186 englische Kriegsschiffe mit 25000 Soldaten bilden eine bedrohliche Kulisse vor den Mauern von Cartagena. Wir schreiben das Jahr 1741. Die Englische Übermacht ist so siegessicher, dass Admiral Edward Vermont Münzen prägen ließ, die Don Blas de Lezo kniend vor ihm zeigen &#8211; geschlagen und um Gnade flehend. Die Spanische Obrigkeit hat ihm, dem Mediohombre, dem halben Mann, das Komando über die verbliebenen 3000 schlecht ausgerüsteten spanischen Soldaten übertragen. Frühere Kämpfe kosteten ihm bereits ein Auge, einen Arm und ein Bein. Es soll seine letzte große Schlacht werden, in deren Folge er auch sein zweites Bein und wenig später sein Leben verliert.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4473.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1799"  rel="lightbox[718]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1799__500x300_dsc_4473.jpg" alt="dsc_4473" title="dsc_4473" />
</a>

<p><span id="more-718"></span>Das tragische Ende von Bras de Lezo ist zugleich der Höhepunkt der kunstvollen Verteidigung von Cartagena gegen die Piraten der Karibik. Als Umschlagsplatz für die Schätze der spanischen Kolonien in Südamerika, geriet Cartagena schon früh in das Blickfeld konkurierender Nationen und der Piraten. Doch von der Schmach der Niederlage haben sich die Engländer lange nicht erholt. Zugleich hat der Sieg der Spanier ihre Vormachtsstellung in Südamerika zementiert.</p>
<p>Das ist der Stoff aus dem Abenteuerromane gemacht sind und das ist Teil der vielfältigen Geschichte Cartagenas wo wir die letzten Tage unserer Reise verbringen. Beklemmend sind die dunklen, niedrigen Gänge der Festung, in denen die großen englischen Soldaten in ihren sicheren Tod liefen und groß sind die Kanonen, die diese Stadt verteidigt haben.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4728.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1802"  rel="lightbox[718]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1802__500x300_dsc_4728.jpg" alt="dsc_4728" title="dsc_4728" />
</a>

<p>Eine kurze Rückblende. Vor zwei Tagen haben wir den Dschungel mit all seinen Gefahren heldenhaft hinter uns gelassen. Den Kaiman erwähnte ich schon, aber die Tarantel in und den Pfeilgiftfrosch vor unserer Hütte möchte ich nicht unterschlagen. Tony meint jedoch, die gefährlichste Situation auf dieser Reise war sicherlich, als ich in einem Moment der Unachtsamkeit beinahe von einem Felsen gerutscht bin. Er hat wahrscheinlich Recht. Wo ich gerade von Gefahren schreibe: Auch die Angst vor Übergriffen irgendwelcher Rebellen verschwindet völlig nach ein paar Reisetagen. Keine auch nur ansatzweise Bedrohung war zu spüren. Die Menschen im Land sind angenehm zurückhaltend und freundlich. Die Polizei und das Militär sind effizient, aufmerksam und höflich und beim Volk hoch angesehen. Korruption ist auf dem Rückzug. Der Dieb eines Handys wurde nach drei Minuten von der Polizei dingfest gemacht. Mein Bild von Kolumbien hat sich verändert.</p>
<p>Aber es gibt sie natürlich auch hier, die Slums. In allen großen Städten, mit allen ihren Problemen. Auf dem Weg nach Cartagena machen wir in Barranquilla Halt, einer Industriestadt an der Karibikküste. Hier ist Tony zuhause und hier treffen wir seine hübsche Frau Nathalia. Die beiden sind Mitbegründer der Hamburger Organisation <a title="Sonne fuer dich" href="http://www.sonnefuerdich.de" target="_blank">Sonne für Dich e.V.</a>, die die Lebensbedingungen und Chancen von Kindern in Lateinamerika und insbesondere in Kolumbien verbessern möchte. Gemeinsam besuchen wir Cecilia und ihre beiden kleinen Söhne in einem nahegelegenen Slum. Ihr Mann ist arbeiten, ist wahrscheinlich einer der vielen fliegenden Händler auf Barranquillas Straßen. Das Einkommen reicht zum Überleben, die Lebensbedingungen sind äußerst bescheiden. In Zusammenarbeit mit der südamerikanischen Organisation &#8220;Un techo para mi pais&#8221; (Ein Dach für mein Land) hat die Familie gerade ein neues kleines Holzhaus bekommen. Eines auf Stelzen, denn die sintflutartigen Regenfälle überschwämmen das Viertel und auch ihre alte Behausung regelmäßig. Das nächste Ziel ist, dass Cecilias Familie durch viele kleine Einzelmaßnahmen in den nächsten Jahren soweit unterstützt und geschult wird, dass sie aus eigener Kraft in ein noch besseres Haus und eine bessere Gegend ziehen kann. Denn es gibt z.B. viele staatliche Hilfen, die den wenigsten hier bekannt sind oder deren bürokratische Hürden viele mit einfacher Bildung abschrecken.</p>
<p>Wir sind beeindruck mit welcher Herzlichkeit wir willkommen geheißen werden. Die Kinder der Nachbarschaft sind auch dabei &#8211; alle hübsch, gepflegt und gut erzogen. Ich hoffe auf eine gute Zukunft und eine faire Chance für sie alle. Später werde ich mir die <a title="Sonne für Dich" href="http://www.sonnefuerdich.de" target="_blank">Seite des Vereins</a> nocheinmal genauer anschauen.</p>
<p>Schließlich sind wir in Cartagena angekommen, mit seiner wunderschönen Altstadt und gewaltigen Festung. Am nächsten Abend überrascht Tony schon wieder! Zum Abschied genießen wir über den Dächern der Stadt einen Cocktail in einer Adresse, die den meisten unbekannt sein dürfte. Seine Kontakte machen es möglich, dass wir die Einrichtungen eines Luxushotels nutzen dürfen. Beeindruckend schön!</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4618.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1798"  rel="lightbox[718]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1798__500x300_dsc_4618.jpg" alt="dsc_4618" title="dsc_4618" />
</a>

<p>Die Sonne ist untergegangen und wir beschließen, einen kleinen Hunger mit einem Cocktail de Camarones zu stillen, einem Schrimpcocktail, am Straßenrand zubereitet und serviert &#8211; natürlich bei der besten Straßengarküche der Stadt! Dort hängt ein kleiner Fernseher am Dach, es läuft Chepe Fortuna, Tonys Lieblings-Telenovella. Wir sind nicht die einzigen die zuschauen. Die Köchin steht mit offenem Mund davor, auf dem Platz haben sich noch bestimmt zehn weitere Gäste und Passanten auf Plastikstühlen hinzugesellt. Wie immer geht es um Reich und Arm, um erfüllte und enttäuschte Liebe, um Glück und Unglück. Das gemeinsame Lachen und Mitfiebern macht uns zu Verbündeten. Wir lassen den letzten gemeinsamen Abend hier ausklingen. Bald schon heißt es wieder Abschied nehmen.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4637.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1797"  rel="lightbox[718]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1797__500x300_dsc_4637.jpg" alt="dsc_4637" title="dsc_4637" />
</a>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tobiasschmidt.de/2010/09/03/cartagena/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von der Kaffeeregion in die Karibik</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/31/von-der-kaffeeregion-in-die-karibik/</link>
		<comments>http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/31/von-der-kaffeeregion-in-die-karibik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 17:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[I show you Colombia]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/31/von-der-kaffeeregion-in-die-karibik/</guid>
		<description><![CDATA[Der Kaffee im Jesus Martin in Salento bringt Gesichter zum Leuchten. Auch im Kaffeedreieck Kolumbiens ist hervorragender Kaffee weder selbstverständlich noch überall zu haben. Auch wenn man eine richtige Kaffeekultur im Land des Kaffees vermisst, vor einer Nescafe-Unkultur wie in Brasilien braucht man sich hier zum Glück nicht zu fürchten. Wir besuchen eine Kaffee-Finca und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kaffee im Jesus Martin in Salento bringt Gesichter zum Leuchten. Auch im Kaffeedreieck Kolumbiens ist hervorragender Kaffee weder selbstverständlich noch überall zu haben. Auch wenn man eine richtige Kaffeekultur im Land des Kaffees vermisst, vor einer Nescafe-Unkultur wie in Brasilien braucht man sich hier zum Glück nicht zu fürchten.</p>
<p>Wir besuchen eine Kaffee-Finca und schauen uns den Prozess der Kaffeeerzeugung an. Die frisch geschälte Frucht enthält zwei Bohnen, die von einer süßen Schicht ummantelt sind. Schmeckt fast wie Litschi. Es gibt vier Ernten im Jahr, die überwiegend von Saisonarbeitern bewältigt werden. Ein Kilo Kaffee bringt dem Arbeiter 300 Pesos ein. 2300 Pesos entsprechen derzeit einem Euro. Ein mühsames Geschäft denkt man sich, aber bis zu 50 Euro Tagesverdienst sind sehr attraktiv und locken viele helfende Hände an.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4053.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1789"  rel="lightbox[703]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1789__500x300_dsc_4053.jpg" alt="dsc_4053" title="dsc_4053" />
</a>


<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4061.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1790"  rel="lightbox[703]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1790__500x300_dsc_4061.jpg" alt="dsc_4061" title="dsc_4061" />
</a>

<p><span id="more-703"></span>Neben den Kaffee-Büschen prägen kleine Bambuswäldchen das Landschaftsbild. Die Bäume füllen sich tagsüber fast vollständig mit Wasser, das sie nachts wieder über ihre Wurzeln abgeben. Die beste Erntezeit ist um 4 Uhr morgens, da sie dann praktisch leer sind. Aus der Erfahrung zurückliegender Erdbeben hat man gelernt, Bambus wieder vermehrt als Baumaterial zu verwenden. Bambus wächst bis zu 15cm am Tag, ist äußerst belastbar und reichlich verfügbar.</p>
<p>Genug Bildung. Ich klinke mich aus und lasse mich im Pool treiben.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4118.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1791"  rel="lightbox[703]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1791__500x300_dsc_4118.jpg" alt="dsc_4118" title="dsc_4118" />
</a>

<p>Wir sind auf der Suche nach einem ursprünglichen Dorf der Region und schrauben uns über steile Serpentinen in die Berge hoch. In den Alpen würde man hierzu Panoramastraße sagen, hier ist es einfach eine Straße von vielen. Unter uns liegen satte grüne Täler mit Kaffeefeldern und Bambuswäldchen. Wir können uns kaum satt sehen. Schließlich erreichen wir Marsella. Im Casa del cultura an der Dorfplaza (diesmal eine ohne Souveniershops) werden wir herzlich von ein paar Teenies empfangen, die sich uns für eine kleine Führung anbieten. Das Kulturhaus ist ein Sozialprojekt, das erfolgreich die Kinder des Orts von der Straße holt .Hier kann man Instrumente spielen lernen. Ein Mächchen zupft ihren Bass in einer Ecke, ein Junge übt auf seinem Schlagzeug und in einem Saal spielt ein ganzes kleines Sinfonieorchester wild durcheinander. Wir trinken an der Dorfplaza einen Kaffee (die Tasse kostet nur noch 500 Pesos) und machen uns auf den Rückweg.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4183.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1788"  rel="lightbox[703]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1788__500x300_dsc_4183.jpg" alt="dsc_4183" title="dsc_4183" />
</a>

<p>Es ist 6 Uhr morgens. Jesus und Orphelia winken zum Abschied. Heute fliegen wir über Bogota weiter in die Karibik. Dort ist es schwül und heiß. Der Regen begleitet uns. In Santa Marta scheint man die Bausünden anderer Länder nicht zu fürchten. Erste Hochhäuser am Strand sind fertiggestellt, weitere im Bau. Es ist Wochenende. Viele dunkelhäutige Kolumbianer sind am Strand und genießen die freie Zeit.</p>
<p>Wir wohnen in Taganga, einem alten Fischerdorf. Man merkt, dass der Lonely Planet diesen Ort empfielt. Soviele Backpackers wie hier haben wir auf der ganzen Reise noch nicht gesehen. In der Karibik werden wir uns daran gewöhnen müssen, nicht mehr die einzigen Touristen zu sein. Lange werden wir hier nicht bleiben.</p>
<p>Am Abend hat Tony wieder eine Überraschung vorbereitet. Eine Chiva holt uns ab, ein kleiner, alter, bunt bemalter Bus, dessen vier Bänke seitlich von außen bestiegen werden. Gesteuert wird das Gefährt von einer hübschen, jungen Chica. Auf die hinteren zwei Bänke hat sich Calixto mit seiner Vallenato-Combo gezwängt. Die Fünf  bearbeiten wie von Sinnen Bongos, Ratsche und Ziehharmonika und singen sich bei ohrenbetäubender Musik die Seele aus dem Leib. Der Fahrtwind verschafft durch die glaslosen Fenster etwas Kühlung. Die Stimmung kocht, könnte besser nicht sein. Tony singt mit. Lieder, die sein Vater und sein Großvater schon gesungen haben. Es fließt flaschenweise Rum. Der Bus zieht seine Kreise durch Santa Marta. Nach vielen Runden steigen wir an der Strandpromenade zusammen mit den Musikern aus und feiern dort weiter. Mehr und mehr Leute bleiben stehen, wünschen sich Lieder oder singen mit. So feiert man in der Karibik!</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4260.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1786"  rel="lightbox[703]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1786__500x300_dsc_4260.jpg" alt="dsc_4260" title="dsc_4260" />
</a>


<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4272.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1773"  rel="lightbox[703]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1773__500x300_dsc_4272.jpg" alt="dsc_4272" title="dsc_4272" />
</a>


<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4271.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1772"  rel="lightbox[703]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1772__500x300_dsc_4271.jpg" alt="dsc_4271" title="dsc_4271" />
</a>


<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4265.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1770"  rel="lightbox[703]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1770__500x300_dsc_4265.jpg" alt="dsc_4265" title="dsc_4265" />
</a>


<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4293.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1779"  rel="lightbox[703]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1779__500x300_dsc_4293.jpg" alt="dsc_4293" title="dsc_4293" />
</a>

<p>Ausgeschlafen geht es weiter in den Tayrona National Park. Die Sonne scheint brennend heiß, steht senkrecht über uns. Man läuft auf seinem eigenen Schatten. Es regnet viel in diesen Tagen und der Weg durch den Dschungel ist völlig im Schlamm begraben. Wir sehen riesige Schmetterlinge und noch größere Heuschrecken. Aber zum Glück keine Schlangen. Irgendwann erreichen wir in sengender Hitze das Meer. Die Strömung ist an diesem Strand tödlich. Über 200 Menschen haben das Bad in den Fluten bereits mit dem Leben bezahlt. Weiter westlich ist das Meer gnädiger und der Strand noch schöner. Wir trauen uns ins Wasser und liegen unter Palmen. Pünktlich zum Nachmittag bereitet ein sintflutartiger Regen mit krachendem Gewitter ein lustvolles Vergnügen. Endlich etwas Abkühlung! Die Kokospalmen wiegen sich schwer im Wind. Der Weg verwandelt sich in einen Sturzbach. Es wird schnell dunkel. Die kleinen Äffchen sind vor dem Gewitter geflohen. Die riesigen Ameisen haben sich in Sicherheit gebracht. Völlig durchnäßt erreichen wir unsere Hamakas, unsere Hängematten, bei Yuluka. Blitze krachen in rascher Folge. Einer trifft den Sendemast, wir sind nun von der Außenwelt abgeschnitten und das Bezahlen des Abendessens per Kreditkarte wird zum Ereignis. Man klettert bei Nacht über Felsen bis man schließlich ein schwaches Sendesignal einer entfernten Station empfängt. Der Regen hört irgenwann wieder auf und die Frösche kommen aus ihren Löchern. Sie machen Geräusche wie die Laserkanonen in Starwars. Es hört sich an, als wäre man in einer Spielhalle. Sobald man sich ihnen nähert, halten die kleinen Kameraden gespannt die Luft an und warten verängstigt. Erst nach und nach werden sie mutiger, bis man wieder von allen Seiten mit biu-biu-biu &#8220;beschossen&#8221; wird. Unter dem Quaken und Zirpen und dem Rauschen des Meeres schlafen wir müde ein.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4369.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1794"  rel="lightbox[703]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1794__500x300_dsc_4369.jpg" alt="dsc_4369" title="dsc_4369" />
</a>

<p>Der nachmittägliche Regen wird zu einem zuverlässigen Begleiter. Der Boden kann keine Feuchtigkeit mehr aufnehmen und auch die Luft ist völlig gesättigt. Nichts trocknet mehr und selbst was trocken war wird klamm. Ein Regenschirm ist Gold wert. Der Regenschutz meiner Kameratasche hat sich nicht bewährt. Kamera und Objektive tropfen naß. Ich tropfe auch, aber das gehört in den Tropen dazu. Wenn es nicht regnet brennt die Sonne. Wir entschließen uns zu einem Pueblito, einem Kogui Dorf, zu wandern. Der Weg ist das Ziel, denn das Dörfchen mit seinen zwei Familien ist wie ausgestorben als wir es nach zwei Stunden über Stock und Stein schließlich völlig erschöpft erreichen. Nur ein kleines Kind empfängt uns schüchtern. Wir wandern zurück und erreichen nach 1 1/2 Stunden den ersehnten Strand von Cabo San Juan. Das Bad im fast 30 Grad warmen Wasser entschädigt für die Strapazen. Wir sind hier nicht alleine, der Strand ist bei den Reisenden sehr beliebt. Es gibt immer wieder Menschen, die sich für ein Nickerchen unter Kokospalmen legen ohne sich dabei zu fragen, warum sie umgeben sind von fußballgroßen Kokosnüssen.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4348.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1792"  rel="lightbox[703]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1792__500x300_dsc_4348.jpg" alt="dsc_4348" title="dsc_4348" />
</a>

<p>Diesmal gehen wir vor dem Gewitter zurück nach Yuluka. Die Vorfreude auf unsere für die nächste Nacht gebuchte Cabana treibt uns an. Sanitärer Luxus und weiche Betten in einer eigenen Hütte. Nachdem wir am Strand ein letztes Mal einen kleinen hüfttiefen Fluß durchquert haben erfahren wir, dass sich in dessen trüben Wasser ein 2 Meter großer Kaiman tummelt. Um das Salzwasser zu meiden und um nicht ins Meer hinaus gespült zu werden, hält er sich aber eher auf der Landseite auf. Man sollte den Fluß also auf der meernahen Seite durchqueren. Gut zu wissen. Bisher gab es hier aber noch keine Unfälle.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4412.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1795"  rel="lightbox[703]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1795__500x300_dsc_4412.jpg" alt="dsc_4412" title="dsc_4412" />
</a>

<p>Ein letztes Mal haben wir jetzt den schlammigen Dschungel durchkämpft. Genug Boot-Camp. Nun sitzen wir in Tonys klimatisiertem Mini-Van auf dem Weg nach Cartagena. Wir sind bereit für neue Eindrücke.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/31/von-der-kaffeeregion-in-die-karibik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Im Kaffeedreieck von Kolumbien</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/27/im-kaffeedreieck-von-kolumbien/</link>
		<comments>http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/27/im-kaffeedreieck-von-kolumbien/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 04:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[I show you Colombia]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/27/im-kaffeedreieck-von-kolumbien/</guid>
		<description><![CDATA[Die Focker 100 rollt immer schneller, hebt die Nase, ist mit einem Satz in der Luft und dreht auf Kurs in Richtung Pereira. Wir lassen Bogota hinter uns und freuen uns auf El triangulo del Cafe &#8211; das Kaffeedreieck von Kolumbien. Die Luft ist hier spürbar sauberer, das Gras grüner und die Landschaft bergiger. Tonys [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Focker 100 rollt immer schneller, hebt die Nase, ist mit einem Satz in der Luft und dreht auf Kurs in Richtung Pereira. Wir lassen Bogota hinter uns und freuen uns auf El triangulo del Cafe &#8211; das Kaffeedreieck von Kolumbien. Die Luft ist hier spürbar sauberer, das Gras grüner und die Landschaft bergiger. Tonys Reiseorganisation läuft geschmeidig wie ein Uhrwerk. Kaum angekommen sitzen wir schon wieder in einem Kleinbus und fahren Richtung Osten nach Santa Rosa de Cabal zu den <a title="Thermalquellen" href="http://termales.com.co" target="_blank">Thermalquellen</a>. Ich hatte einen einfachen Pool vor Augen, fand mich dann aber unter einem wunderschönen gewaltigen Wasserfall wieder, der für sich genommen bereits einen Abstecher wert ist.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_3835.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1804"  rel="lightbox[702]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1804__500x300_dsc_3835.jpg" alt="dsc_3835" title="dsc_3835" />
</a>

<p>Das heiße Wasser der Thermalquellen wird an anderer Stelle aufgefangen und in Pools am Fuße des Wasserfalls umgeleitet. Hier könnte man Tage zubringen. Wir sind wie so oft die einzigen ausländischen Touristen. Und auch hier gilt die Regel: der Kolumbianer verwandelt sich erst zum Wochenende in einen Urlauber, unter der Woche hat man die meisten Attraktionen fast für sich alleine. Im Don Pascal (Santa Rosa de Cabal) genießen wir in gediegener Loungeathmosphäre hervorragenden Kaffee, bevor wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft für die nächsten drei Nächte machen.</p>
<p><span id="more-702"></span>Jesus ist klein und humpelt ein wenig. Mit großzügiger Gastfreundschaft empfängt er uns auf seiner Finca Bosque del Saman. Er ist noch schnell mit seinem Motorrad in die Stadt gefahren, um für uns Wein zu kaufen und läßt sich schließlich kaum davon abbringen, noch den Whirlpool für uns einzuschalten. Wir sind die einzigen Gäste. Richtig, es ist noch nicht Wochenende.</p>
<p>Nach einem frühen Bad im Pool geht es nach Salento. Unterwegs hält uns ein Militärposten an, heißt uns willkommen in Kolumbien und wünscht uns eine gute Reise. In Salento angekommen fahren wir mit einem Jeep weiter ins Valle de Cocora.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_4037.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1803"  rel="lightbox[702]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1803__500x300_dsc_4037.jpg" alt="dsc_4037" title="dsc_4037" />
</a>

<p>Wir wechseln wieder das Transportmittel und finden uns noch etwas unsicher auf dem Rücken von recht kleinen Pferden (wohl eher Maultieren) wieder. Wir verstehen langsam, warum diese Gegend in sattem Grün ersäuft. Nicht nur wenn wie in diesem Jahr La Nina für häufige Regengüsse sorgt, ist diese Gegend ganz besonders mit Feuchtigkeit von oben gesegnet. Nachdem wir uns mit den Pferden entlang von Wiesen und Wäldern bis hoch zu einem kleinen Gletscherbach samt Wasserfall gekämpft haben, entscheiden wir uns umzukehren, da wir uns bei einem weiteren Aufstieg wohl eher in einer Regenwolke wiederfinden würden. Wir reiten zurück und genehmigen uns einen leckeren Lulo-Saft. Überhaupt, diese vielen exotischen Säfte! Wie kann man nur ohne sie leben?</p>
<p>Exotisch sind auch die überwältigenden Silikonbrüste der Muneca, der Puppe, eines (wahrscheinlich) lokalen Mafiosi, welcher wiederum duch sein nicht sonderlich attraktives Äußeres samt Fokuhila Aufsehen erregt. Beide suchen wie wir Erholung im Valle de Cocora. Sind Schönheits-OPs doch etwas selbstverständliches in Kolumbien? Ganz sicher aber machen sie nicht schlauer, gesünder und überhaupt alles besser, wie es in einer großformatigen Werbeanzeige im Bordmagazin von Continental Airlines beschwörend beworben wurde.</p>
<p>Müde lassen wir im Whirlpool die Gedanken des Tages vorbeiziehen. Morgen wird uns Tony schon um sieben abholen. Und wir dürfen wieder gespannt sein, welche schönen Überraschungen er sich für uns ausgedacht hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/27/im-kaffeedreieck-von-kolumbien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einmal Villa de Leyva und zurück</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/25/einmal-villa-de-leyva-und-zuruck/</link>
		<comments>http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/25/einmal-villa-de-leyva-und-zuruck/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 00:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[I show you Colombia]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/25/einmal-villa-de-leyva-und-zuruck/</guid>
		<description><![CDATA[Ich hab keine Ahnung welcher Tag heute ist. Seit Stunden schon tönt Salza und kolumbianische Schnulzen aus dem Radio. Unser Fahrer fährt auf der kurvigen und holprigen Autopista Norte in Richtung Bogota. Man kann nicht sagen, dass er langsam fährt. Selbst ein Polizeiwagen mit Blaulicht wird von uns überholt. Es wird viel gebaut. Alle paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab keine Ahnung welcher Tag heute ist. Seit Stunden schon tönt Salza und kolumbianische Schnulzen aus dem Radio. Unser Fahrer fährt auf der kurvigen und holprigen Autopista Norte in Richtung Bogota. Man kann nicht sagen, dass er langsam fährt. Selbst ein Polizeiwagen mit Blaulicht wird von uns überholt. Es wird viel gebaut. Alle paar Kilometer eine Baustelle. Bagger graben ihre Schaufeln tief in die rot blutende Erde. Wir kommen von Villa de Leyva, einem alten Dorf. Einst erbaut von den Spanischen Kolonialisten, ist es bis heute ein beliebtes Wochenendausflugsziel der Bogotaner.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_3741.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1805"  rel="lightbox[699]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1805__500x300_dsc_3741.jpg" alt="dsc_3741" title="dsc_3741" />
</a>

<p>An langen Wochenenden herrscht in Kolumbien kein Mangel. Insgesamt 15 Feiertage hat man. Alle sind auf einen Montag gelegt. Die Tourismusbranche orientiert sich auch eher an den inländischen Touristen, Ausländer sieht man kaum. Vielleicht ändert sich das noch, wenn wir uns der Karibikregion nähern. Nur wenig erinnert daran, dass sich das Land im Krieg gegen die verbliebenen paar tausend FARC-Rebellen befindet. Bisher gab es keine Spur von Gefahr. An allen großen Kreuzungen und Straßen stehen Polizisten und Soldaten und heben zum Gruß den Daumen. Soll signalisieren, ich passe hier für dich auf und sorge für deine Sicherheit. Ein lustiges Bild. Die Autoinsassen grüßen brav mit erhobenem Daumen zurück. Einst hatte der berüchtigte Drogenbaron Pablo Escobar auf jeden Kopf eines Uniformierten eine Belohnung von einer Million Pesos ausgelobt. Ein Polizist in zivil war sogar fünf Millionen wert. Man wollte nicht tauschen.</p>
<p><span id="more-699"></span>An den Straßen stehen auch viele kleine Händler. Kaum zu glauben, dass man mit dem Verkauf einzelner Bonbons an Ampeln seinen Lebensunterhalt verdienen können soll. Tony klärt uns auf und erzählt, dass die wohlhabenden im Land mit ihren überproportionalen Steuern und Abgaben nicht nur die Armee finanzieren sondern auch die Infrastruktur subventionieren. Auch die Bewohner der einfachen Wohngegenden haben Wasser und Strom, wofür sie nur einen symbolischen Betrag zu zahlen haben. Die Lebenshaltungskosten der Armen im Lande sind deutlich niedriger als die der wohlhabenden Mittelschicht. Ich möchte es gerne glauben. Und wirklich bittere Armut habe ich bisher auch nicht zu Gesicht bekommen, was sicher nicht heißen muss, dass es sie hier nicht gibt. Anders ist es mit wohlhabenden Menschen. Leute die mit iPhones am Ohr durch die Straßen laufen und eine nicht enden wollende Kette von überholenden Porsches in Bogota wirken irgendwie &#8211; überraschend. Es scheint etwas zu passieren, in diesem Land.</p>
<p>Die kleinen Kolumbianer wirken freundlich und selbstbewust. Tony, vergib mir, aber die sagenumwobenen kolumbianischen Schönheiten müssen woanders leben. Es heißt, dass es in Kolumbien nichts außergewöhnliches ist, sich für eine Schönheits-OP unter&#8217;s Messer zu legen. Nach dem was ich bisher gesehen habe, halte ich das glücklicherweise aber für ein Gerücht.</p>
<p>18:00 &#8211; im Radio ertönt wie jeden Abend zu dieser Stunde die Nationalhymne. Wir sind noch immer nicht zurück in Bogota. Dafür haben wir die Lagune von Guatavita gesehen, wo einst der Goldrausch von El Dorado die Spanier veranlaßte, einen halben Berg wegzusprengen.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_3775.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1808"  rel="lightbox[699]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1808__500x300_dsc_3775.jpg" alt="dsc_3775" title="dsc_3775" />
</a>

<p>Und wir haben die <a title="Artikel auf Spiegel-Online" href="http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,686750,00.html" target="_blank">unterirdische Salzkathedrale von Zipaguira</a> bestaunt. Eigentlich stehe ich nicht sonderlich auf Kirchen, aber solch gewaltige Außmaße dürfen durchaus bestaunt werden.</p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_3781.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1806"  rel="lightbox[699]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1806__500x300_dsc_3781.jpg" alt="dsc_3781" title="dsc_3781" />
</a>


<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/kolumbien/dsc_3795.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1807"  rel="lightbox[699]">
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1807__500x300_dsc_3795.jpg" alt="dsc_3795" title="dsc_3795" />
</a>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/25/einmal-villa-de-leyva-und-zuruck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Über New York nach Bogota</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/21/uber-new-york-nach-bogota/</link>
		<comments>http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/21/uber-new-york-nach-bogota/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 21:14:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[I show you Colombia]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/21/uber-new-york-nach-bogota/</guid>
		<description><![CDATA[New York, die Stadt der Gegensätze, des Schönen und des Häßlichen. Wir haben sie nach 5 Tagen hinter uns gelassen und sind voller Eindrücke weiter nach Bogota geflogen. Fünf Tage reichen nicht, um New York zu verstehen und für sich zu erschließen. Aber sie reichen, um sich die Füße wund zu laufen und einen Film [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="ngg-galleryoverview"><div class="slideshowlink"><a class="slideshowlink" href="http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/21/uber-new-york-nach-bogota/?show=gallery">[Zeige Bilder-Liste]</a></div>[[Zeige als Diashow]]</div>
<div class="ngg-clear"></div>

<p>New York, die Stadt der Gegensätze, des Schönen und des Häßlichen. Wir haben sie nach 5 Tagen hinter uns gelassen und sind voller Eindrücke weiter nach Bogota geflogen.</p>
<p>Fünf Tage reichen nicht, um New York zu verstehen und für sich zu erschließen. Aber sie reichen, um sich die Füße wund zu laufen und einen Film voller Bilder im Kopf zu haben, die ersteinmal verarbeitet werden müssen. Da war der Endzeitprediger auf dem Times Square, gleich neben dem Rekrutierungscontainer der U.S. Streitkräfte. Das spontane &#8220;God bless America&#8221; (Aufstehen, Hand auf die Brust und kollektives Die-Fahne-ansingen) bei einem Spiel der N.Y. Yankees gegen die Detroit Tigers. Feuerwehren die mit Quadratmetergroßen Stars&amp;Stripes Flaggen im Fahrtwind unter Sirene zum nächsten Einsatz rasen. U-Bahnhöfe, so schrecklich heiß, dass man sich nach der schwülen Hitze auf Manhattans Straßen zurücksehnt. Und U-Bahnen, so kalt, dass man Gänsehaut bekommt. Die New Yorker scheinen Hunde zu lieben, so klein, dass sie auch in das noch so winzige Appartment passen. Und sie können rückwärts mit dem Auto einparken &#8211; erstaunlich!</p>
<p><span id="more-692"></span></p>
<p>Vieles hätte ich mir noch gerne angesehen, aber irgendwann geht es eben weiter. Mein ganz besonderer Höhepunkt war mit Abstand ein Helicopter Ride über dem Big Apple und der Sonnenuntergang auf dem Empire State Building. Dabei hatten wir uns unten im Regen ein Ticket gekauft und sind dann an endlosen aber leeren Absperrungen vorbei einmal durch das gesamte Gebäude gelaufen und hatten am Ende einfach Glück, dass wir die Sonne doch noch zu sehen bekamen. Ach so, die High-Line, ein Park auf einer ehemaligen Hochbahntrasse am Hudson River ist auch ein echter Tip!</p>
<p>Zu unserer Unterbringung kann ich nur sagen, dass Bed and Coffee (www.bedandcoffee.com) wirklich gut im East Village hinter einer roten Tür ohne Schild versteckt ist. Es war sehr einfach und bescheiden, mit kleinen Zimmern, die kaum größer als die Betten darin sind. Aber die Gegend um die 8. Straße ist hier sehr spannend. Vergleichbar mit der Schanze in Hamburg. Hier kann man es gut aushalten.</p>
<p>Gestern ging es weiter über Newark und Houston nach Bogota, wo uns Tony am Flughafen in Empfang genommen hat. Gemeinsam starten wir in seine Pilot-Reise von www.ishowyoucolombia.org.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tobiasschmidt.de/2010/08/21/uber-new-york-nach-bogota/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Street Photography mit der Leica M9</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2010/03/07/street-photography-mit-der-leica-m9/</link>
		<comments>http://www.tobiasschmidt.de/2010/03/07/street-photography-mit-der-leica-m9/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 17:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Leica M9]]></category>
		<category><![CDATA[Street Photography]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tobiasschmidt.de/?p=587</guid>
		<description><![CDATA[Street Photography: Documenting the Human Condition &#8211; Part One of Three from Chris Weeks on Vimeo. Ein Genre der Fotografie hat es mir besonders angetan und begeistert mich immer wieder auf&#8217;s Neue: die dokumentarische Fotografie fremder Menschen im Alltag. Das liegt vielleicht auch daran, dass diese Art der Fotografie nicht ganz einfach ist. Nah dran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="290" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6497905&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="290" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6497905&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/6497905">Street Photography:  Documenting the Human Condition &#8211; Part One of Three</a> from <a href="http://vimeo.com/chrisweeks">Chris Weeks</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Ein Genre der Fotografie hat es mir besonders angetan und begeistert mich immer wieder auf&#8217;s Neue: die dokumentarische Fotografie fremder Menschen im Alltag. Das liegt vielleicht auch daran, dass diese Art der Fotografie nicht ganz einfach ist. Nah dran zu sein und doch unentdeckt zu bleiben. Zu fotografieren ohne zu stören. Mir gelingt das nur selten. Reflexartig kommt mir in den Sinn, dass daran mal wieder nur meine Foto-Ausrüstung Schuld sein kann. Eine große DSLR mit noch größeren Objektiven. Unmöglich, damit nicht aufzufallen. In einer Serie von 3 Filmen berichten mehrere Fotografen, wie sie sich dem Thema Street Photography nähern. Man ist dabei, wie einige wirklich schöne Fotos entstehen und bekommt große Lust, es ihnen gleich nachzutun. Allen ist gemein, dass sie eine Leica M9 verwenden. Tatsächlich bekommt man manchmal den Eindruck, dass es sich um einen Werbefilm von Leica handelt. Allerdings verfehlt dieser kaum seine Wirkung. Zumindest nicht bei mir. Und so träume ich weiter von der Straßenfotografie mit der M9.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tobiasschmidt.de/2010/03/07/street-photography-mit-der-leica-m9/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Artisteer &#8211; WordPress Themes selber gestalten</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2010/03/06/artisteer-wordpress-themes-selber-gestalten/</link>
		<comments>http://www.tobiasschmidt.de/2010/03/06/artisteer-wordpress-themes-selber-gestalten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 16:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Theme]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tobiasschmidt.de/?p=566</guid>
		<description><![CDATA[WordPress Themes findet man im Netz wie Sand am Meer. Sobald man aber auf eine etwas individuellere Gestaltung wert legt, kommt man kaum darum herum selber Hand anzulegen. Vorausgesetzt man besitzt ausreichende Kenntnisse in CSS, PHP, Photoshop und darüber hinaus auch viel Geduld. Vor kurzem bin ich aber über ein Tool gestolpert, dass einem hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WordPress Themes findet man im Netz wie Sand am Meer. Sobald man aber auf eine etwas individuellere Gestaltung wert legt, kommt man kaum darum herum selber Hand anzulegen. Vorausgesetzt man besitzt ausreichende Kenntnisse in CSS, PHP, Photoshop und darüber hinaus auch viel Geduld. Vor kurzem bin ich aber über ein Tool gestolpert, dass einem hier sehr viel abnimmt und mit dem man auch als Nicht-Grafikdesigner unglaublich schnell ein individuelles Theme layouten kann.</p>
<p>Darf ich vorstellen: <a title="Artisteer" href="http://www.artisteer.com/" target="_blank">Artisteer</a></p>

<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/artisteer.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1111"  rel="lightbox[566]">
	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1111__500x300_artisteer.jpg" alt="artisteer" title="artisteer" />
</a>

<p><span id="more-566"></span></p>
<p>Vorweg muß man natürlich sagen, dass man mit Artisteer sicher keine revolutionär neuen Themes hervorbringen kann und sich das Design eher an dem eines klassischen Blogs orientiert. Wer aber ein Tool sucht, um Farben, Schriftarten, Buttons, Hintergründe, Schattierungen und Fotos in seinem Blog-Layout individuell anzupassen, dem kann ich Artisteer nur weiterempfehlen. Dessen Bedienung ist fast schon spielerisch. Vorschlagsbuttons kombinieren und gestalten einzelne Bereiche bis hin zum gesamten Theme quasi per Zufallsgenerator. Die Ergebnisse zeigen einem die Gestaltungsmöglichkeiten des Tools und ermuntern zum &#8220;weiterspielen&#8221;.  Hat man sein Layout gefunden, kann es einfach exportiert und ggf. von Hand weiter angepasst werden. Unterstützte Produkte sind u.a. WordPress, Joomla, Blogger u.v.m. Die Basisversion kostet 49,-$US.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tobiasschmidt.de/2010/03/06/artisteer-wordpress-themes-selber-gestalten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Sandpit</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2010/03/05/the-sandpit/</link>
		<comments>http://www.tobiasschmidt.de/2010/03/05/the-sandpit/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 21:29:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Tiefenschärfe abmildern]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tobiasschmidt.de/?p=553</guid>
		<description><![CDATA[The Sandpit from Sam O&#8217;Hare on Vimeo. Einfach nur ein toller Film. Aufgenommen in New York, in nur 5 Tagen, mit einer D3 und einer D80 bei 4 Bildern/Sekunde und insgesamt 35000 Bildern! Die Schärfentiefe wurde nachträglich am Rechner abgemildert. Ein kurzes Interview zur Entstehung des Films gibt es hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="290" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9679622&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="290" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9679622&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/9679622">The Sandpit</a> from <a href="http://vimeo.com/user1639813">Sam O&#8217;Hare</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Einfach nur ein toller Film. Aufgenommen in New York, in nur 5 Tagen, mit einer D3 und einer D80 bei 4 Bildern/Sekunde und insgesamt 35000 Bildern! Die Schärfentiefe wurde nachträglich am Rechner abgemildert. Ein kurzes Interview zur Entstehung des Films gibt es <a href="http://aerofilm.blogspot.com/2010/02/sandpit-short-film-by-aero-director-sam.html">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tobiasschmidt.de/2010/03/05/the-sandpit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>di-GPS mini 3L</title>
		<link>http://www.tobiasschmidt.de/2010/03/05/di-gps-mini-3l/</link>
		<comments>http://www.tobiasschmidt.de/2010/03/05/di-gps-mini-3l/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 21:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fototechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[GPS]]></category>
		<category><![CDATA[Nikon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tobiasschmidt.de/?p=532</guid>
		<description><![CDATA[Zufällig las ich 2007 im Blog von Moose Peterson einen Artikel über das damals ganz neue di-GPS mini. Dabei handelt es sich um einen GPS-Empfänger für semi-professionelle Nikon Kameras, bei dem die Positionsinformationen direkt über die Kamera in den EXIF-Daten der Fotos gespeichert werden. Das di-GPS wird hierfür einfach auf den Blitzschuh geschoben und über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">
<a href="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/sonstiges/m3l_d300_01.jpg" title="" class="shutterset_singlepic1110"  rel="lightbox[532]">
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.tobiasschmidt.de/wp-content/gallery/cache/1110__320x240_m3l_d300_01.jpg" alt="m3l_d300_01" title="m3l_d300_01" />
</a>
</p>
<p style="text-align: left;">Zufällig las ich 2007 im Blog von Moose Peterson einen <a title="Coolest Tool Ever!" href="http://moosepeterson.com/blog/?p=478" target="_blank">Artikel</a> über das damals ganz neue di-GPS mini. Dabei handelt es sich um einen GPS-Empfänger für semi-professionelle Nikon Kameras, bei dem die Positionsinformationen direkt über die Kamera in den EXIF-Daten der Fotos gespeichert werden. Das di-GPS wird hierfür einfach auf den Blitzschuh geschoben und über ein spezielles Kabel mit der Kamera verbunden. Über das erfolgt dann auch die Stromversorgung. Wird mit initialisiertem GPS ein Foto aufgenommen, lassen sich Aufnahmeposition- und Höhe bereits bei der Bildvorschau auf dem Kameradisplay anzeigen. Der gute Moose hatte sein Spielzeug damals zum Vatertag geschenkt bekommen. Ich hingegen mußte noch bis Weihnachten warten, bis ich mir das Teil für happige 250 Euro (inkl. Zoll) direkt von <a title="Dawn Tech" href="http://www.dawntech.hk/di-GPS/index.htm" target="_blank">Dawn Tech</a> aus Honkong zukommen ließ. Dann konnte ich es aber bereits auf einer Neuseelandreise ausprobieren und hatte so viel Spaß damit! Ein leichtes GPS, das man immer dabei hat und bei dem kein Nachbearbeitungsprozess erforderlich ist, um die Bilddaten am Ende in die Fotos zu bekommen. Was hatte ich darauf gewartet!</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-532"></span></p>
<p style="text-align: left;">Seit dem hat mich das GPS mini auf allen meinen Reisen begleitet. Schon nach kurzer Zeit bekam ich auch die wenigen Schwächen im Griff. Dazu gehörte, dass man das GPS bereits einige Minuten vor dem ersten Foto einschalten mußte, damit es eine Chance hat sich zu initialisieren. Einmal initialisiert war die Ortung aber auch im Wald oder im Flugzeug kein Problem mehr.</p>
<p style="text-align: left;">Dann kam Weihnachten 2009 und ich hörte wieder von Dawn Tech. Dort hatte man einen ganz neuen Nachfolger entwickelt, das di-GPS mini 3L. Äußerlich hat sich nicht viel geändert, jedoch verfügt das Teil nun zusätzlich über einen Mini-USB-Anschluß und kann auch als Logger eingesetzt werden. Das war für mich Grund genug für ein Upgrade. Sonntag bestellt hatte ich das GPS bereits am Mittwoch aus Honkong zugeschickt bekommen. Das hat mich wirklich beeindruckt. Bei Dawn Tech ist das Mini 3L für 1180 Hong Kong Dollars zu haben (zur Zeit etwa 112 Euro) plus 23% Steuern die bei der Einfuhr anfallen. Alternativ kann ich den deutschen Händler und GPS-Foto-Spezialisten <a title="GPS Kamera, Geotagging und GPS-Fotografie" href="http://www.gps-camera.eu/" target="_blank">GPS-Camera</a> empfehlen, der das Mini 3L für 149,- Euro im Programm hat. Hier gibt es zusätzlich auch eine ins Deutsche überstzte Bedienungsanleitung, es gilt das hiesige Umtauschrecht und sollte es doch mal zu technischen Problemen kommen hilft man dort gerne weiter.</p>
<p style="text-align: left;">Ein großer Vorteil der neuen Logger-Funktion ist, dass nun bei Verlust der GPS-Verbindung (z.B. im Gebäude oder wärend der Initialisierung) einfach die letzte bekannte Position in den Fotos gespeichert wird. Außerdem kann man in dem 8MB großen Speicher über 260000 Positionen speichern. Das reicht auch für einen längeren Urlaub. Die Aufzeichnung kann dabei wahlweise über die Zeit (z.B. im Sekundentakt), die Positionsverschiebung oder eine Mindestgeschwindigkeit getriggert werden. So können unerwünschte Punktwolken bei Ruhephasen vermieden werden, die man ansonsten manuell korrigieren müßte. Ich habe hier einfach 32 Meter Positionsverschiebung als Kriterium eingestellt. Verlasse ich diesen Radius, wird automatisch die neue Position aufgezeichnet. Das kann auch bei ausgeschalteter Kamera erfolgen. Zum Konfigurieren und Auslesen der Log-Daten muß das di-GPS über das USB-Kabel mit dem Computer verbunden werden. Auf dem Rechner wird dafür eine kostenlose Java-Software von Dawn Tech installiert, die seit kurzem und nach regem Kontakt mit dem Support endlich auch unter Windows 7 64bit problemlos läuft.</p>
<p style="text-align: left;">Ich bin begeistert über diese gelungene Weiterentwicklung eines bereits ausgereiften Produkts und freue mich schon auf die nächste Gelegenheit, bei der ich das di-GPS unterwegs auf einer Reise testen kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tobiasschmidt.de/2010/03/05/di-gps-mini-3l/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
